Aktionswoche: Polizei kontrolliert Güterverkehr
Im Rahmen einer "Schwerpunktkontrollwoche Güterverkehr" überprüften zahlreiche Beamte der Polizeidirektion Osnabrück vom 09. - 15. Februar, vom Teutoburger Wald bis zur Ostfriesischen Küste, den gewerblichen Güter- und Personenverkehr auf den Autobahnen. Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 276 LKW und Busse. 119 Fahrzeuge wiesen zum Teil erhebliche Mängel auf. In 46 Fällen wurde die Weiterfahrt an Ort und Stelle untersagt. Teilweise stellten die Beamten bei den überprüften LKW und Bussen gleich mehrere Verstöße fest. Die Bestandsquote lag bei 43 %.
Von den Gesamtverstößen waren nicht eingehaltene Lenk- und Ruhezeiten (22 Verstöße), technische Mängel (23 Fälle) wie auch fehlende bzw. unzureichende Ladungssicherung (17 Fälle) am häufigsten festgestellt worden. In vier Fällen spielten Verstöße gegen die Gefahrgutbestimmungen eine Rolle. Auch Überladungen (14 Fälle) oder Verstöße gegen das Abfallrecht waren bei den Kontrollen ein Thema. In fünf Fällen wurden Fahrten unter Alkoholeinwirkung und/oder Drogeneinfluss festgestellt. Herausragend war hierbei der Fahrer eines Handwerkerfahrzeugs, der einen Atemalkoholwert von 1,81 Promille aufwies. Zudem wurden zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. In einem dieser Fälle führte der Fahrer einen vollbesetzten Bus, ohne im Besitz der hierfür erforderlichen Fahrerlaubnisklasse zu sein.
"Die Ergebnisse zeigen, dass solche Schwerpunktkontrollen wichtig und richtig sind. Ziel dieser Kontrollen ist es vor allem, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. LKW- und Busunfälle, beispielsweise verursacht durch falsche bzw. fehlende Ladungssicherung oder Übermüdung der Fahrer, passieren nahezu täglich", erläutert Pressesprecher Lars Plogmann.
Die zurückliegende Kotrollwoche fand im sogenannten RoadPOL-Verbund statt. Dieser stellt den Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der EU dar, die durch gemeinsame Aktionen die europaweit häufigsten Unfallursachen bekämpfen. Kontrollen dieser Art finden auch weiterhin regelmäßig - verdeckt und offen - statt.
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Polizeidirektion Osnabrück
Lars Plogmann
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