BPOL NRW: Trotz gefälschtem Ausweis – Bundespolizei verhaftet gesuchten Mann

Am 17. Februar kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof einen polnischen Staatsangehörigen. Bei der Begutachtung seines polnischen Ausweises wurden die Beamten stutzig und entdeckten später, dass die Staatsanwaltschaft bereits nach dem Mann fahndete. Gegen 00:05 Uhr überprüften die Einsatzkräfte den 43-Jährigen, der an einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem weiteren Mann beteiligt war. Der Pole wies sich mit einer polnischen ID-Karte aus. Bei der Betrachtung des Identitätsdokuments hatten die Beamten Zweifel an der Echtheit der Karte. Aufgrund dessen überprüften sie seine Fingerabdrücke in der Bundespolizeiwache und stellten so seine wahre Identität fest. Gegen den Mann lag zudem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hagen wegen Diebstahls im besonders schweren Fall vor. Er wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 840 Euro (zuzüglich 1591,44 Euro Kosten) oder zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 42 Tagen verurteilt. Da er angab, die Summe nicht aufbringen zu können, überstellten die Beamten den Wohnungslosen an die Justizvollzugsanstalt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie Körperverletzung gegen den 43-jährigen Polen ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Luca Wilmes Telefon: +49 (0) 231/ 56 22 47 - 1011 Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.