Präsenzkonzept Fokus: Zahlreiche Kontrollen, friedlicher Karneval
Lfd. Nr.: 0145
In der Innenstadt sind die Einsatzkräfte des Präsenzkonzepts Fokus regelmäßig unterwegs. Auch rund um das Karnevalswochenende schritten die Beamten bei Verstößen konsequent ein.
Ein Schwerpunkt bei den Personenkontrollen liegt auf dem Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen. Mit individuellen Messertrageverboten hat die Polizei Dortmund ein wirksames und bewährtes Konzept, um bei Verstößen konsequent durchzugreifen. Im Bereich der Brückstraße trafen die Beamten einen Mann an, gegen den bereits ein Messertrageverbot bestand. Da dieser trotzdem ein Messer mitführte, erwartet ihn neben einer Anzeige ein Zwangsgeld von 250EUR - das Messer stellten die Einsatzkräfte sicher. Am Heinrich-Schmitz-Platz verstieß eine weitere Person gegen die Verbotsverfügung - der Mann hatte ein Pfefferspray dabei. In zahlreichen Fällen regten die Einsatzkräfte zudem Messertrageverbote an: Unter anderem wurden eine Machete, ein Teleskopschlagstock und Messer sichergestellt.
Die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität ist ein Hauptziel der Präsenzkonzeption. Bei zahlreichen Kontrollen stellten die Einsatzkräfte Cannabis, Kokain und Bargeld sicher. So beobachteten zivile Einsatzkräfte beispielsweise auf der Heroldstraße einen regen Handel mit Cannabis. Bei der Kontrolle des Dealers fanden die Beamten mehrere Verkaufseinheiten und einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Auch im Dietrich-Keuning-Park und rund um den Dortmunder Hauptbahnhof wurden die Beamen Zeugen von illegalen Betäubungsmittelhandel und trafen Maßnahmen gegen die Dealer.
Am Montag (16.02.) fand der traditionelle Rosenmontagszug statt. In diesem Jahr versammelten sich etwa 75.000 Personen rund um die Aufzugsstrecke. Aus polizeilicher Sicht verlief die Veranstaltung störungsfrei und friedlich.
Die Bilanz zwischen Donnerstag (12.02.) und Montag (16.02.): Insgesamt wurden 207 Personen sowie 73 Fahrzeuge kontrolliert. Die Beamten sprachen in 107 Fällen Platzverweise aus und fertigten 27 Strafanzeigen.
Die regelmäßigen Kontrollen dauern weiter an - sowohl mit uniformierten, als auch zivilen Einsatzkräften.
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Tobias Nico Boccarius
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