Motorradunfall mit Folgen
Am späten Mittwochabend (18.Februar) kam es zu einem Verkehrsunfall im "Rhoder Weg". Gegen 22:15 Uhr war ein Motorrad von der Straße abgekommen und in einem Vorgarten gelandet. Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde die Kawasaki von einem 42-Jährigen geführt. Dieser blieb ebenso unverletzt, wie sein 21-jähriger Sozius. Allerdings stellten die Beamten bei der Unfallaufnahme einige Verstöße fest.
Zunächst bemerkten sie Anzeichen auf eine Alkoholisierung des mutmaßlichen Unfallfahrers. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht. Der Mann wurde daher zur Polizeiwache gebracht, wo die Polizeibeamten eine Blutprobenentnahme veranlassten. Darüber hinaus stellten sie fest, dass das Motorrad offensichtlich nicht angemeldet war. Das am Zweirad befestigte Kennzeichen war stattdessen für einen PKW ausgegeben. Zu guter Letzt konnte festgestellt werden, dass der 42-Jährige wohl nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Die Anzeige befasst sich daher nun unter anderem mit dem Vorwurf der "Trunkenheit im Verkehr", einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie der Abgabenordnung, Urkundenfälschung und dem Tatbestand "Fahren ohne Fahrerlaubnis". Der Sachschaden an dem sichergestellten Motorrad lag im dreistelligen Eurobereich.
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