Verkehrsunfallstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Konstanz: Rückgang der Verkehrsunfälle und der Verkehrstoten

Die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2025 im Bereich des Polizeipräsidiums Konstanz zeigt eine leicht rückläufige Gesamtzahl der Verkehrsunfälle. Die Zahl der Unfälle sinkt von 20.247 im Jahr 2024 auf 19.696 im Jahr 2025. Hauptursachen für die Unfälle bleiben nicht angepasste Geschwindigkeit und die Missachtung der Vorfahrt. Im Vergleich zur landesweiten Entwicklung ist ein Rückgang der Verkehrstoten im Bereich des Polizeipräsidiums Konstanz zu verzeichnen. Dennoch verlieren 24 Menschen im Jahr 2025 ihr Leben im Straßenverkehr, nach 28 im Jahr 2024. Bei den tödlichen Verkehrsunfällen stellt nicht angepasste Geschwindigkeit mit 36 % die häufigste Unfallursache dar. Während das Unfallgeschehen bei den jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) nahezu unverändert bleibt, zeigen die Unfallzahlen bei Senioren (ab 65 Jahren) einen Anstieg in nahezu allen Bereichen. So steigt hier die Gesamtzahl der Unfälle von 1.936 auf 2.019. Die Zahl der verletzten Senioren steigt von 485 auf 539 und die Zahl der getöteten Senioren von 5 auf 12. Auch ein deutlicher Anstieg der Verkehrsunfälle mit Fahrrädern oder Pedelecs wird von 871 auf 969 registriert. Leider enden 6 dieser Unfälle tödlich (+1). Von den 6 verstorbenen Personen trugen 3 keinen Fahrradhelm und erlitten schwerste Kopfverletzungen. Mit der zunehmenden Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen (z.B. EScooter) nimmt die Zahl der Unfälle auch in diesem Bereich von 109 auf 119 zu. Bei den motorisierten Zweirädern gehen die Unfallzahlen von 527 auf 505 zwar leicht zurück, dennoch versterben 6 Zweiradfahrer (-2). Die ausführliche Verkehrsunfallstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Konstanz stellen wir Ihnen auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Konstanz unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://ppkonstanz.polizei-bw.de/wp-content/uploads/sites/6/2026/02/Verkehrsunfallstatistik-2025.pdf Das Polizeipräsidium Konstanz wird weiterhin verstärkt auf die Bekämpfung der Hauptunfallursachen - insbesondere nicht angepasste Geschwindigkeit - achten. Polizeipräsident von Massenbach-Bardt stellt daher klar: "Trotz der Entwicklung bei der Zahl der Verkehrstoten im Bereich des Polizeipräsidiums Konstanz bleibt die Verkehrssicherheit weiterhin oberste Priorität. Unser Ziel ist es, durch verstärkte Kontrollen und konsequente Ahndung der Verstöße weiterhin einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Verkehrsunfällen und deren Folgen zu leisten. Wir werden nicht nachlassen, alles zu tun, um unsere Straßen sicherer zu machen." Rückfragen bitte an: Fabian Herkommer Polizeipräsidium Konstanz Pressestelle Telefon: 07531 995-3355 Durchwahl: 07531 995-1011 E-Mail: konstanz.pressestelle@polizei.bwl.de