Erfolgreicher Einsatz für den Super-Recognizer – Spezialist der Bremer Bundespolizei identifiziert gleich drei Männer an einem Tag
Hbf. Bremen, 21.02.2026 / 12:50 Uhr und 17:30 Uhr
Am Samstagnachmittag zeigte sich der Einsatz des Super-Recognizers der Bremer Bundespolizei erneut als erfolgreich. Dank seiner hervorragenden Gesichtserkennungskompetenz konnte der Zivilfahnder innerhalb weniger Stunden einen mit Haftbefehl gesuchten Mann, sowie zwei bislang unbekannte junge Räuber identifizieren.
Zunächst erkannte der Spezialist gegen 12:50 Uhr einen 39-Jährigen auf dem Bahnhofsvorplatz wieder. Dem Bundespolizisten war bekannt, dass die Staatsanwaltschaft in Oldenburg nach dem Mann mit einem Haftbefehl suchte. Der 39-Jährige aus Bremen war ursprünglich vom Amtsgericht Wilhelmshaven wegen mehrfachem Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und Sachbeschädigung zu einer Haftstrafe verurteilt worden, die jedoch zur Bewährung ausgesetzt wurde. Da er gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte, wurde nun die einjährige Haftstrafe fällig. Die Zivilbeamten lieferten den Bremer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt ein.
Nur etwa drei Stunden später identifizierte der Super-Recognizer zwei Heranwachsende im Bremer Hauptbahnhof. Nach einem der beiden wurde bereits seit zwei Tagen gefahndet, da er an einem schweren räuberischen Diebstahl in einem Bahnhofsgeschäft (siehe Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Bremen vom 19.02.2026) beteiligt gewesen sein soll. Auswertungen der Videoaufzeichnungen aus dem Bremer Hauptbahnhof ergaben zudem, dass auch der zweite Heranwachsende an der Tat vom 19.02.2026 beteiligt war. Die Bundespolizisten nahmen die jungen Männer im Alter von 17 bzw. 19 Jahren fest. Sie werden sich wegen schweren räuberischen Diebstahls verantworten müssen.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Bremen
Pressestelle
Juliane Hartwich
Telefon: 0421 16299 - 6102
E-Mail: bpoli.bremen.oea@polizei.bund.de
X @bpol_nord