Beleidigung und Widerstand nach Fahrstuhlstörung

In der Nacht zu Montag (23. Februar 2026) befreite die Bundespolizei zusammen mit der Feuerwehr drei Männer aus einem steckengebliebenen Aufzug am Schweriner Hauptbahnhof. Einer der Eingeschlossenen störte den Einsatz erheblich und beleidigte die Einsatzkräfte. Um 01:11 Uhr ging über die Notrufzentrale eine Meldung über einen defekten Fahrstuhl am Westausgang des Bahnhofs ein. Eine Streife der Bundespolizei traf kurz darauf ein und forderte zur Unterstützung die Feuerwehr und den Rettungsdienst an. Während des Einsatzes beleidigte ein 27-jähriger Deutscher die eingesetzten Beamtinnen und Beamten lautstark und filmte sie mit seinem Handy. Nachdem die Feuerwehr die Männer gegen 01:40 Uhr aus dem Aufzug befreite, ignorierte der Mann wiederholt die Aufforderungen der Beamten sich ruhig zu verhalten. Er ging aggressiv auf die Einsatzkräfte zu, schwenkte die Fäuste in deren Richtung. Die Bundespolizisten brachten den Mann unter Kontrolle und fesselten ihn zur Eigensicherung sowie zum Schutz aller Beteiligten. Nach Abschluss der Maßnahmen entließen sie ihn. Die Bundespolizeiinspektion Rostock leitete gegen den bereits polizeibekannten Mann ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1d 18057 Rostock Sascha Alexas Telefon: 0381 / 2083 - 1003 E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .