Bundespolizei stellt Taschendiebe
Montagabend nahm die Bundespolizei drei Personen vorläufig fest, nachdem diese zwei Reisenden arbeitsteilig ihre Smartphones entwendeten.
Gegen 14:30 Uhr bemerkte eine 28-jährige südkoreanische Staatsangehörige den Verlust ihres Mobiltelefons und suchte die Bundespolizei am Bahnhof Zoologischer Garten zur Anzeigenerstattung auf.
Drei Stunden später, um 17:30 Uhr, erschien eine 32-jährige chinesische Staatsangehörige auf dem Bundespolizeirevier Spandau zur Anzeigenerstattung eines Handydiebstahls.
Einsatzkräfte der Bundespolizei werteten vorhandenen Videoaufnahmen der beiden Diebstähle aus und erkannten in beiden Fällen eine dreiköpfige, weibliche Personengruppe.
Die Beamtinnen und Beamten stellten die Frauengruppe bei der anschließend eingeleiteten Fahndung in einer S-Bahn am Bahnhof Spandau und nahmen diese vorläufig fest. Zur weiteren Bearbeitung verbrachten die Einsatzkräfte diese in die Diensträume.
Die drei rumänischen Staatsangehörigen händigten den Beamtinnen und Beamten zwei in Aluminiumfolie eingewickelte Mobiltelefone aus. Die Einsatzkräfte ordneten eines der Smartphones der bestohlenen Chinesin zu und händigten ihr dieses aus. Das andere Handy stellten die Einsatzkräfte sicher.
Bei der Durchsuchung der 15-, 17- und 18-Jährigen fanden die Einsatzkräfte kein weiteres Stehlgut auf.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls und des Bandendiebstahls gegen die drei Frauen ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen Einsatzkräfte die teilweise Polizeibekannten auf freien Fuß.
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