Stadtgebiet: Polizei und Netzwerkpartner kontrollieren zehn Gewerbebetriebe

Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes haben Polizei, Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Duisburg, Vollstreckungsstellte der Stadt Duisburg, Hauptzollamt Duisburg sowie die Bezirksregierung Düsseldorf in der Nacht von Freitag (20. Februar) auf Samstag (21. Februar) zehn Gewerbeobjekte im Duisburger Norden kontrolliert. Den Fokus legten die Einsatzkräfte auf Wettvermittlungsstellen, erlaubnisfreie Gaststätten, Kioske und Schankwirtschaften. Im Verlaufe des Einsatzes kontrollierte die Polizei rund 105 Personen. Die Bilanz des Einsatzes: Die Beamten schrieben vier Strafanzeigen - unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts, Verstoßes gegen das Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis, Urheberrechtsverletzung und der Veranstaltung eines illegalen Glückspiels. Zudem stellten die Beamten Haschisch sowie einen illegalen Spielautomaten sicher. Einen Mann, der sich mutmaßlich illegal in der Bundesrepublik Deutschland aufhielt, nahmen die Polizisten vorläufig fest. Einzelne Objekte im Detail: Bei der Kontrolle eines Wettbüros auf der Weseler Straße entdeckten die Polizisten am Freitagabend (gegen 22 Uhr) einen Mann (61), der sich mit einem albanischen Reisepass auswies. Bei der Überprüfung des Dokumentes erhärtete sich der Verdacht, dass sich der Mann illegal in Deutschland aufhält. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Während der Kontrolle einer Schankwirtschaft auf der Reinerstraße in Bruckhausen entdeckten die Einsatzkräfte ein illegales Geldspielgerät und stellten es sicher. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg durchsuchten Polizisten den mutmaßlichen Betreiber (64), die Gaststätte sowie ein vor dem Objekt geparktes Auto, das dem 64-Jährigen zugeordnet werden konnte. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte Schlüssel, die zu dem illegalen Geldspielgerät passen und stellten sie sicher. Der Betreiber muss sich nun mit einem Strafverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels auseinandersetzen. Als die Einsatzkräfte eine weitere Schankwirtschaft auf der Reinerstraße betraten, versuchte ein Mann (21) das Gewerbe über einen Hintereingang zu verlassen. Weil den Polizisten die Örtlichkeit bekannt war, lief der Mann ihnen in die Arme. Bei der Überprüfung des 21-Jährigen stellten die Beamten das Haschisch in mittlerer dreistelliger Grammzahl sicher, welches mutmaßlich ihm gehört. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg durchsuchten weitere Einsatzkräfte die Wohnung des Tatverdächtigen. Die zuvor aufgefundenen Betäubungsmittel und ein Mobiltelefon stellten die Polizisten sicher. Einsatzkräfte der Stadt Duisburg erhoben drei Verwarngelder, unter anderem wegen Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz. Im Einsatzverlauf trafen Mitarbeitende des Amts für Rechnungswesen und Steuern - Abteilung Vollstreckung - auf 19 Schuldner, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkamen. Fünf von ihnen beglichen ihre Schulden noch an Ort und Stelle. In einem Fall leitete der Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes der Stadt wegen festgestellter Pfandverstöße ein Verfahren gegen den Betreiber ein. Zwei Betriebe - darunter auch das Objekt auf der Reinerstraße, in dem Betäubungsmittel gefunden wurden, mussten noch am gleichen Abend schließen. Die Bekämpfung der Clankriminalität ist einer der Schwerpunkte der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Die Polizei Duisburg und ihre Netzwerkpartner werden auch künftig mit Nachdruck gegen rechtswidrige Strukturen vorgehen, um die Sicherheit und Rechtsordnung im Stadtgebiet nachhaltig zu stärken. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Duisburg - Pressestelle - Polizei Duisburg Telefon: 0203 280 -1041, -1045, -1046, -1047 Fax: 0203 280 1049 E-Mail: pressestelle.duisburg@polizei.nrw.de außerhalb der Bürodienstzeiten: Polizei Duisburg Telefon: 0203 2800