Essen: „Safe City“ nimmt Tatverdächtigen nach gewalttätiger Auseinandersetzung fest

45127 E.-Stadtkern: Am 9. Februar wurden zwei Männer (20/21) bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung an der Altenessener Straße durch eine Hieb- und Stichwaffe leicht verletzt. Die Tat wurde durch die stationäre Videobeobachtung erfasst. Einsatzkräfte des Präsenzkonzepts "Safe City" nahmen wenige Tage später einen (ebenfalls) 21-jährigen Tatverdächtigen fest. Gegen 20:30 Uhr kam es im Bereich Altenessener Straße / Viehofer Platz zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern und mehreren bis dahin unbekannten Personen. Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation. Einer der Beteiligten setzte eine Hieb- und Stichwaffe ein und verletzte den 20-jährigen Bochumer sowie den 21-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland leicht. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen in Richtung Kleine Stoppenberger Straße. Die verletzten Männer wurden durch Polizeikräfte erstversorgt und anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg. Am Tatort wurden Spuren gesichert. Zudem stellten die Beamten im Bereich eines nahegelegenen Parkplatzes an der Kleinen Stoppenberger Straße eine Machetentasche sicher. Die Tat wurde durch die stationäre Videobeobachtung gefilmt und entsprechend ausgewertet. Nach ersten Ermittlungen des Kriminalkommissariats 14 steht die Auseinandersetzung im Zusammenhang mit Streitigkeiten innerhalb der Betäubungsmittelszene. Die Ermittlungen legten nahe, dass der Haupttatverdächtige, der die beiden Männer (20/21) mit der Hieb- und Stichwaffe verletzte, sich erneut nahe der Tatörtlichkeit aufhalten würde. Am 17. Februar gegen 19 Uhr erkannten Einsatzkräfte des Präsenzkonzepts "Safe City" den Tatverdächtigen anhand des vorliegenden Bildmaterials im Bereich einer Unterführung an der Altenessener Straße / Viehofer Platz wieder und nahmen ihn vorläufig fest. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 21-jährigen Algerier ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er ist unter anderem bereits mehrfach wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz polizeilich in Erscheinung getreten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen wurde der Tatverdächtige am Folgetag (18. Februar) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete u.a. wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung Untersuchungshaft an. /RB Rückfragen bitte an: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr Pressestelle Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230) Fax: 0201-829 1069 E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de