BPOLI EF: Reisenden wurden Reizstoffsprühgerät und gestohlene Parfümflaschen abgenommen
Zugpersonal informierte die Bundespolizei am Mittwochabend darüber, dass in einer Regionalbahn zwischen Zwickau und Leipzig ein ungleiches Duo reist. Laut einer Information der Zugbegleiterin könnte es sich bei einer Jugendlichen um eine Vermisste handeln.
Eine Streife der Bundespolizei nutzte den Halt der Bahn in Gößnitz, um sich ein Bild zu den Personen zu machen. Ein junger Mann und die beschriebene Jugendliche saßen zusammen in einer Sitzgruppe. Als das 14-jährige Mädchen aufgestanden ist, entdeckte eine Beamtin ein zugriffsbereites Reizstoffsprühgerät auf ihrem Sitz. Dieses wurde unmittelbar in Obhut genommen. Für die Deutsche gab es keinen Vermisstenstatus. Sie hielt sich aus freien Stücken mit dem jungen Mann auf. Die kontaktierte Mutter bestätigte die eigenständige Reise.
Der 23-jährige Begleiter wurde ebenfalls überprüft. Beim Öffnen seines Rucksacks erkannte die Streife darin ungewöhnlich viele Parfümflaschen. In der Summe befanden sich darin 12 sehr hochpreisige Flakons. Der Tunesier gab an, den Rucksack angeblich in Regensburg gefunden zu haben.
Sowohl das Reizstoffsprühgerät als auch der Rucksack mit seinem wertvollen Inhalt gingen in polizeiliche Verwahrung. Beide Personen durften ihre Reise anschließend fortsetzen.
Gegen die Jugendliche und den Mann ermittelt die Bundespolizei wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und dem Anfangsverdacht eines Diebstahls.
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