BPOLI MD: 20-Jähriger muss in Untersuchungshaft
Am Donnerstag, den 26. Februar 2026 wurde die Bundespolizei durch eine Zugbegleiterin eines Intercity-Expresses von Erfurt nach Halle (Saale) über eine männliche Person informiert, die sich ohne gültigen Fahrschein in diesem Zug befindet. Nach Ankunft der Bahn am Hauptbahnhof Halle (Saale) um 07:22 Uhr übernahmen Beamte des Bundespolizeireviers Halle (Saale) den Sachverhalt. Nachdem die Identität des 20-Jährigen feststand, erfolgte der Abgleich seiner Personaldaten mit dem Fahndungsbestand der Polizei. Hierbei wurde bekannt, dass der Deutsche per Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Potsdam gesucht wird. Demnach wurde gegen den jungen Mann bereits im September 2025 die Untersuchungshaft angeordnet, weil er dringend einer schweren räuberischen Erpressung verdächtigt ist. Diese Haft wurde zunächst unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Da der Tatverdächtige gegen jene verstieß, wurde der Haftbefehl durch das Amtsgericht Potsdam im November 2025 wieder in Vollzug gesetzt. Die Beamten eröffnetem dem Gesuchten diesen, nahmen ihn fest und mit zur Dienststelle am Hauptbahnhof Halle (Saale). Nach erfolgter Richtervorführung und Verkündung des Haftbefehls am Amtsgericht Potsdam wurde der Mann den Kollegen der dortigen Landespolizei übergeben, die ihn noch am selben Tag in eine Justizvollzugsanstalt brachten.
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