Wegen versuchter Vergewaltigung gesucht – Zivilbeamte der Bundespolizei nehmen Sexualtäter fest

Hauptbahnhof Bremen, 16. März 2026 / 14:15 Uhr Am Montagnachmittag nahmen zwei Zivilbeamte der Bundespolizei am Bremer Hauptbahnhof einen 33-Jährigen fest. Den Bundespolizisten war der Mann aufgrund mehrerer Eigentumsdelikte bereits bekannt. Es stellte sich nun heraus, dass er wegen eines schweren Sexualdelikts von einem Gericht in Niedersachsen gesucht wurde. Um 14:15 Uhr bemerkten die Zivilbeamten den Mann auf dem Bahnhofsvorplatz. Da er bereits mehrfach Diebstähle aus Bahnhofsgeschäften des Bremer Hauptbahnhofs begangen hatte, entschieden sich die Bundespolizisten, den Mann zu kontrollieren. Bei der Überprüfung der Personalien schlug der Fahndungscomputer Alarm: Der 33-Jährige wurde seit Ende Februar vom Amtsgericht Stadthagen gesucht. Er steht im Verdacht, in einem Zug eine Sexualstraftat begangen zu haben. Er soll Ende Januar einer Reisenden auf eine Zugtoilette gefolgt und dort versucht haben, sie zu vergewaltigen. Da es ihm aufgrund der Gegenwehr seines Opfers nicht gelang, nahm er ihr den Geldbeutel weg und ließ anschließend von ihr ab. Wegen dieser Tat erließ das Amtsgericht Stadthagen einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Sexualtäter. Die Bundespolizisten führten den Gesuchten noch am selben Nachmittag dem Haftrichter vor, der die Untersuchungshaft anordnete. Der 33-Jährige wurde danach in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Bremen Pressestelle Juliane Hartwich Telefon: 0421 16299 - 6102 mobil: 0173 - 6783390 E-Mail: bpoli.bremen.oea@polizei.bund.de X @bpol_nord