Unfall mit Oldtimer-LKW auf der A 1: 60-Jähriger schwer verletzt

Lfd. Nr.: 0244 Am Mittwoch (18.03.) kam es auf der A 1 bei Unna zu einem Verkehrsunfall, an dem unter anderem ein LKW beteiligt war. Zwei Personen wurden verletzt, es kam zu einem kilometerlangen Stau. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 60-Jähriger (aus Unna) gegen 11:55 Uhr mit seinem Mercedes LPS auf der A 1 in Richtung Bremen. Aus bislang unbekannter Ursache erkannte der Mann zwischen den Anschlussstellen Unna-Zentrum und Kamen-Zentrum zu spät, dass sich der Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen staute. Um einen Aufprall auf das Stauende zu vermeiden, zog der 60-Jährige die Zugmaschine auf den mittleren Fahrstreifen. Ein 42-jähriger Münsteraner konnte mit seinem VW nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte mit dem Heck des LKW. Beide Fahrzeuge gerieten dadurch ins Schleudern und drehten sich, der Mercedes stieß dabei zunächst mit der Mittelschutzplanke und schließlich mit einem Ford Transit auf dem rechten Fahrstreifen zusammen. Der 1965 gebaute Oldtimer verfügte weder über Airbags, noch über einen Sicherheitsgurt. Dadurch wurde der 60-Jährige bei dem Unfall durch die Frontscheibe auf die Autobahn geschleudert. Der Mann erlitt schwere Verletzungen, Lebensgefahr bestand nicht. Ersthelfer versorgten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, zwischenzeitlich landete auch ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle. Der 42-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt, ein Rettungswagen brachte ihn ebenfalls in ein Krankenhaus. Der 74-jährige Transporterfahrer (aus Werne) blieb unverletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die A 1 in Richtung Bremen voll gesperrt werden. Dadurch staute sich der Verkehr zwischenzeitlich über bis zu 13 Kilometer. Auch in der Gegenrichtung staute sich der Verkehr teilweise, da Schaulustige an der Unfallstelle abbremsten. Gegen 13 Uhr konnte der linke Fahrstreifen freigegeben werden, gegen 15 Uhr waren auch die übrigen beiden Fahrstreifen wieder befahrbar. Der Oldtimer und der VW mussten abgeschleppt werden, der Ford blieb fahrbereit. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Tobias Nico Boccarius Telefon: 0231/132-1024 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de