260319-1-K Polizei bereitet sich auf Großeinsatz bei Derby vor – Versammlungslage in der Innenstadt
Die Polizei Köln wird am kommenden Samstag (21. März) mit mehr als 1400 Polizistinnen und Polizisten beim rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach im RheinEnergieSTADION im Einsatz sein. Insbesondere Kräfte der Bereitschaftspolizei werden rund um das Stadion, auf den Reisewegen sowie an bekannten Treffpunkten im Stadtgebiet verstärkt präsent sein, um ein Aufeinandertreffen rivalisierender Vereinsanhänger frühzeitig zu verhindern.
Leitender Polizeidirektor Martin Lotz, der den Einsatz leiten wird, kündigt ein konsequentes Vorgehen gegen Gewalttäter an: "Bei aller sportlichen Rivalität und den Emotionen auf und neben dem Platz hat für uns eines oberste Priorität: die Sicherheit und der Schutz aller Fußballfans.
Unsere szenekundigen Beamtinnen und Beamten kennen gewaltbereite Personen aus dem Umfeld beider Fanszenen sehr genau. Diesen Personenkreis werden wir besonders im Blick behalten."
Lotz stellt klar: "Das Rheinderby lebt von Leidenschaft und Emotionen - doch diese gehören ins Stadion und auf die Tribünen. Wer die Sicherheit anderer gefährdet oder Straftaten begeht, muss mit einem konsequenten polizeilichen Einschreiten rechnen. Wie im Sport gilt auch hier: Leidenschaft ja, Gewalt nein, denn es gibt klare Grenzen!"
Die Polizei erwartet jeweils etwa 500 gewaltbereite Störer aus Köln und Mönchengladbach.
Im Vorfeld des Risikospiels haben szenekundige Beamte aus Köln und Mönchengladbach gegen 20 Personen aus den Ultraszenen beider Vereine Aufenthalts- und Bereichsbetretungsverbote ausgesprochen.
Mit Blick auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen müssen anreisende Fußballfans und Anwohnende mit Verkehrsstörungen rund um das RheinEnergieSTADION sowie mit Straßensperrungen im Stadtgebiet rechnen.
Versammlungslage:
Parallel zum Fußballspiel ist für Samstagnachmittag eine Versammlung zum Thema "Für Demokratie - gegen Rassismus" mit 10.000 erwarteten Teilnehmenden angemeldet. Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Sudermanplatz um 13 Uhr führt die Aufzugsstrecke über die innerstädtischen Ringe bis zum Hohenzollernring. Dort soll die Versammlung gegen 18 Uhr beendet werden.
Die Polizei wird die Versammlung begleiten. Die Straßen werden für den Aufzug zeitweise gesperrt.
Hinweis für Medienvertreter:
Am Einsatztag ist die Pressestelle der Polizei Köln unter der bekannten Rufnummer 0221-229-5555 zu erreichen. (sw/al)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Polizeipräsidium Köln
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Telefon: 0221/229 5555
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