Trunkenheitsfahrt endet im Polizeigewahrsam
Am Samstag, 21.03.2026, um 21:30 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen Pkw, der auf der A42 in Fahrtrichtung Dortmund in starken Schlangenlinien fuhr. Der Fahrzeugführer sei in Gelsenkirchen-Heßler von der Autobahn abgefahren und habe seine Fahrt über mehrere innerstädtische Straßen fortgesetzt. Dabei sei er weiter in Schlangenlinien und sehr unsicher gefahren. Mehrere andere Fahrzeugführer hätten ausweichen oder stark bremsen müssen.
Der Fahrer habe seinen Pkw schließlich auf dem Roggenkampsweg abgestellt und sich fußläufig entfernt. Er konnte schließlich durch Polizeibeamte an einer Bushaltestelle sitzend angetroffen werden.
Es handelte sich um einen 31-jährigen Duisburger, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Er stand zudem unter dem Einfluss von Alkohol.
An seinem Pkw konnten frische Unfallspuren festgestellt werden, die Unfallstelle konnte jedoch nicht aufgefunden werden. Der Zeuge hatte ebenfalls keinen Verkehrsunfall beobachtet. Der Pkw wurde sichergestellt.
Dem 31-jährigen Fahrer wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Er verhielt sich zunehmend aggressiv und drohend gegenüber den Beamten, sodass die Entnahme der Blutprobe mit Zwang erfolgen musste. Zur Verhinderung weiterer Straftaten blieb der Mann im Anschluss im Polizeigewahrsam.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Die Polizei bittet Zeugen und mögliche Geschädigte sich telefonisch beim Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 0209 365 6200 oder außerhalb der Dienstzeiten bei der Leitstelle - 0209 365 2160 - zu melden.
Nachfragen für Journalistinnen und Journalisten:
Polizei Gelsenkirchen
Leitstelle
Marco Paesler
Telefon: 0209/365 2160
E-Mail: leitstelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de