Einkaufstour mit Folgen: Waffen und Böller im Gepäck

Samstagabend (21.03.26) stellten Bundespolizisten auf dem Bahnhof Stralsund zwei Verstöße nach dem Waffen- und Sprengstoffgesetz fest. Gegen 21:50 Uhr kam ein Reisender mit dem Zug aus Richtung Swinemünde (Polen). In der Befragung gab der 27-jährige Deutsche an, eine Präzisionsschleuder mit Armstütze für knapp 3,00 Euro in einem polnischen Einkaufsmarkt gekauft zu haben. Was im Ausland oft frei verkäuflich ist, verstößt in der Bundesrepublik gegen geltendes Recht. Gegen 22:10 Uhr stellten die Beamten einen weiteren Reisenden fest, der in diesem Fall gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen hat. Bei der Inaugenscheinnahme seines Rucksacks fanden die Beamten bei dem 21-jährigen Deutschen ein Böller der Kategorie F4. Feuerwerk der Kategorie F3 und F4 sind in Deutschland nur mit Erlaubnisschein zu erwerben. Nachdem die Beamten die verbotenen Gegenstände sichergestellt hatten, durften die Männer ihre Reise zwar fortsetzen, doch der vermeintlich harmlose Einkauf im Nachbarland hat für sie nun ein juristisches Nachspiel. Auf Beide wartet ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei daraufhin, dass im Fernreiseverkehr das Mitführen von Waffen jeglicher Art verboten ist. Somit werden auch zukünftig gezielte Kontrollen auf unterschiedlichen Bahnhöfen mit Fernreiseverkehr stattfinden. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Stralsund Pressesprecherin Uta Bluhm Telefon: 03831 28432 - 106 Fax: 030 204561 2222 E-Mail: presse.stralsund@polizei.bund.de X: @bpol_kueste Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee und mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .