BPOLI EF: Frauenstiefel landet im Gesicht eines Mannes
In den frühen Stunden des Sonntagmorgens wurden Bundespolizisten zu einer Gemengelage hinzugezogen, die sich zwischen einer Diskothek am Busbahnhof, der Straßenbahnunterführung und dem Erfurter Hauptbahnhof entwickelt hat. Hinzugezogene Streifen fanden vor Ort eine zunächst unklare Streitsituation und einen im Gesicht verletzten Mann vor.
Eine polnische Frau und ein syrischer Mann konnten als Hauptakteure identifiziert werden. Der 33-jährige Syrer soll laut Zeugenangaben die Frau vor einer Disko verbal bedrängt haben. Diese ließ ihn abblitzen. Daraufhin soll der Mann ein Taschentuch in Richtung der Polin geworfen und zudem gespuckt haben. Die erzürnte Frau nahm einen ihrer Stiefel und warf diesen in Richtung des Mannes. Obwohl die Werferin mit über 1.6 Promille alkoholisiert war, gelang ihr ein Treffer. Der Schuh mit spitzem Absatz landete im Gesicht des Mannes. Dieser erlitt eine Verletzung an der Oberlippe und forderte eine medizinische Versorgung an.
Die Bundespolizisten konnten die aufgeheizte Gemengelage beruhigen. Daten der Frau, des Mannes sowie der Begleitpersonen wurden erhoben. Auf Grund unterschiedlich gelagerter Alkoholisierungen wurde auf Vernehmungen verzichtet.
Gegen die 24-jährige Polin wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Ob das Verhalten des Mannes strafrechtliche Bestände erfüllt hat, wird auch geprüft.
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