Drohne an Brandstelle gesichtet und Rettungskräfte behindert
Am Dienstagmittag(24.03.2026) wurde der Abflug eines Rettungshubschraubers bei einem Brand in Röttenbach (Lkr. Erlangen-Höchstadt) durch eine private Drohne behindert. Die Polizei konnte den Drohnenpiloten kurz darauf in einem Wohngebiet antreffen.
Wie mit Meldung 282 berichtet, brannte am gestrigen Dienstag (24.03.2026) eine Maschinenhalle im Rinnigweg. An der Einsatzstelle waren neben der Feuerwehr Röttenbach auch der Rettungsdienst, unter anderem mit einem Rettungshubschrauber, im Einsatz.
Da es am Brandort glücklicherweise keine Verletzten gab, konnte der Hubschrauber relativ schnell wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten wurde in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle eine Drohne gesichtet. Diese näherte sich den Einsatzkräften so stark, dass der Rettungshubschrauber aus Sicherheitsgründen zunächst nicht starten konnte. Erst nachdem sich das Fluggerät in einer sicheren Entfernung zum Helikopter befand, war ein ungestörter, sicherer Abflug möglich.
Beamte der Polizeiinspektion Höchstadt an der Aisch konnten die Drohne bis in ein nahegelegenes Wohngebiet verfolgen. Dort trafen sie den Piloten direkt beim Landevorgang an. Den 82-jährigen Deutschen erwartet nun eine Anzeige wegen Verstößen gegen die Luftverkehrs-Verordnung (LuftVO).
Erstellt durch: Oliver Trebing
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