BPOL NRW: Kein Versicherungsschutz am E-Scooter und tätlicher Angriff: Bundespolizei ermittelt

Am 26. März bemerkten Bundespolizisten zwei Jugendliche, die mit einem E-Scooter durch den Gelsenkirchener Hauptbahnhof fuhren. An dem Roller stellten die Beamten ein gefälschtes Versicherungskennzeichen fest. Später leisteten die beiden Jugendlichen Widerstand gegen die Maßnahmen. Gegen 16:40 Uhr fuhren der 16- und der 18-Jährige an einer Streife der Bundespolizei vorbei durch den Hauptbahnhof. Nachdem die Beamten die Fahrt unterbrochen hatten, erblickten sie an dem Roller ein gefälschtes Versicherungskennzeichen. Nach erfolgter Belehrung äußerten sich die beiden syrischen Staatsangehörigen nicht zu dem Tatvorwurf und zeigten sich unkooperativ. Auch einer hinzugezogenen Streife gelang es nicht, die beiden Jugendlichen zur Kooperation zu bewegen. Beide verweigerten die Angabe ihrer Daten. Sie wurden daraufhin zur Dienststelle geführt. Auf dem Weg dorthin leisteten die Gelsenkirchener Widerstand, sodass der 18-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Aufgrund des gezeigten Verhaltens schalteten die Uniformierten zuvor die Bodycam ein. Der 16-Jährige verhielt sich anschließend kooperativ und begleitete die Beamten zur Dienststelle. In den Diensträumen ließ sich der ältere Beschuldigte nicht beruhigen. In den Gewahrsamsräumen erfolgte eine Durchsuchung nach Ausweispapieren. Hierbei griff der Aggressor die Polizisten tätlich an und leistete weiter Widerstand. Zur Feststellung seiner Identität führten die Polizisten eine erkennungsdienstliche Behandlung durch und fertigten Lichtbilder des Syrers an. Zudem nahmen sie seine Fingerabdrücke. Nachdem die Identitäten der Beschuldigten zweifelsfrei feststanden, durften beide die Dienststelle verlassen. Kurze Zeit später erschien der 18-Jährige in Begleitung seines Vaters erneut und gab an, von den Beamten geschlagen worden zu sein. Die Polizisten sicherten das Videomaterial und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, Widerstands, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Vortäuschung einer Straftat ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Björn Dahle Telefon: 49 (0) 231/ 56 22 47 - 1012 Mobil: +49 (0) 173/ 71 50 710 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.