BPOLI PW – GdpD POM: Behördenübergreifende Zusammenarbeit führt zu Fahndungserfolg

Einer Streife der der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern Greifswald (Kooperation Bundespolizei, Landespolizei und Bundeszollverwaltung) fiel gestern Vormittag auf der Ortsverbindungsstraße Gegensee- Hintersee ein in Norwegen zugelassenes Wohnmobil auf. Das Fahrzeug war mit einer Person besetzt. Als die Streife den Fahrzeugführer mittels Anhaltesignalen aufforderte zu halten, ignorierte er das. Er bog Richtung Grenze ab. Am Ortsausgang Hintersee in Fahrtrichtung polnische Grenze konnte das Fahrzeug schließlich gestoppt und kontrolliert werden. Kraftfahrer war ein 39- jähriger polnischer Staatsangehöriger. Für das Wohnmobil händigte der Pole norwegische Zulassungsdokumente aus. Bei der eingehenden Kontrolle stellten die Beamten Unregelmäßigkeiten in der Übereinstimmung mit der an der Frontscheibe angebrachten Fahrgestellnummer und dem im Innenraum angebrachten Typenschild fest. Auch die an der Frontscheibe angebrachte Umweltplakete stimmt nicht mit den Fahrzeugpapieren überein. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den norwegischen Fahrzeugpapieren um Totalfälschungen handelt. Bei der weiteren Überprüfung des Wohnmobils wurde festgestellt, dass das Schloss des Aufbaus augenscheinlich durch Gewalteinwirkung geöffnet worden ist. Auch der Zündschlüssel war nicht original. Die Kollegen der Landespolizei in Ueckermünde unterstützen zeitgleich die Streife bei den weiteren Ermittlungen und nahmen Kontakt zum vermutlichen Fahrzeughalter in Hamburg auf. Dabei handelte es sich um eine 79- jährige Frau. Diese bestätigte umgehend, dass das Wohnmobil kurz zuvor durch Diebstahl abhandengekommen ist. Es wurde durch die Halterin letztmalig am 31.03.2026 gegen 20:00 Uhr gesehen. Der Pole wurde vorläufig festgenommen. Das teilintegrierte Wohnmobil der Marke KNAUS Sun Ti R22 Platinum hat einen Wert von ca. 70 000,- EUR. Es wurde sichergestellt. Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern hat den Sachverhalt übernommen und führt jetzt die weiteren Ermittlungen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer Dienststelle Pomellen Igor Weber Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100 Mobil: 0172-511 0961 E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .