Bundespolizeidirektion München: Unerlaubte Einreisen in Bayern – Feststellungen der Bundespolizeidirektion München (Stand 31. März 2026)

Ein Dokument Tabelle uE für PM.pdfPDF - 151 kB Die für die grenzpolizeilichen Aufgaben im Freistaat Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München hat die folgenden Feststellungen getroffen: I. Unerlaubte Einreisen an Land- und LuftgrenzenDie monatlichen Zahlen von Januar 2021 bis März 2026 zu den unerlaubt eingereisten Personen können der Tabelle in der Anlage entnommen werden. In den Jahren 2024 - 2026 wurden von der BPOLD München in Bayern 12.046 Personen unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit dem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen oder zurückgeschoben (Luft- und Landweg). II. Art der Feststellungen seit den vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen - nur an Landgrenzen Auf Anordnung der Bundesministerin des Innern und für Heimat führt die Bundespolizei seit dem 16. September 2024 vorübergehend wiedereingeführte Binnengrenzkontrollen an allen landseitigen Schengenbinnengrenzen durch. Folgende Feststellungen haben die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei in Bayern dabei zwischen dem 16. September 2024 und dem 31. März 2026 (einschließlich) getroffen: - 18.760 unerlaubte Einreisen (davon AUT: 14.648 / davon CZE: 4.112) - 12.050 (davon AUT: 10.928/ davon CZE: 1.122) Personen wurden unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit dem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen oder zurückgeschoben, - 688 (davon AUT: 608 / davon CZE: 80) Personen besaßen eine Wiedereinreisesperre für Deutschland und wurden daher an der Einreise gehindert, - 955 (davon AUT: 888 / davon CZE: 67) Schleuser wurden vorläufig festgenommen, - als Beifang konnten 3.988 (davon AUT: 3.212 / davon CZE: 776) offene Haftbefehle vollstreckt sowie - 286 (davon AUT: 221 / davon CZE: 65) Personen aus dem links-, rechts- und ausländerextremistischen oder dem islamistischen Spektrum festgestellt werden.III. Art der Feststellungen seit 8. Mai 2025 nur an Landgrenzen im Zeitraum bis 31. März 2026 (einschließlich) Unerlaubte Einreisen: 10.387 davon AUT: 7.933 davon CZE: 2.454Zurückweisungen/Zurückschiebungen: 7.121 davon AUT: 6.396 davon CZE: 725 Davon § 18 (2) AsylG: 463 davon AUT: 440 davon CZE: 23Vulnerable Gruppen: 36 davon AUT: 35 davon CZE: 1 Wiedereinreisesperren: 379 davon AUT: 325 davon CZE: 54Schleuser: 543 davon AUT: 509 davon CZE: 34Haftbefehle: 2.468 davon AUT: 1.986 davon CZE: 482PMK-Treffer: 194 davon AUT: 148 davon CZE: 46Hintergrund: Die Kontrollen betreffen seit 16. September 2024 auch die Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. An den übrigen Landgrenzen (Polen, Tschechien, Österreich und Schweiz) fanden die vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen bereits zuvor statt. Die Grenzkontrollen sind zum Schutz der inneren Sicherheit und zur Reduzierung irregulärer Sekundärmigration notwendig. Hinweis: Bei den Daten handelt es sich um Zahlen der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei bis einschließlich Februar 2026; diese können sich aufgrund von Nacherfassungen oder notwendigen Maßnahmen zur Qualitätssicherung zukünftig noch geringfügig ändern. Die Daten für den Monat März 2026 basieren auf einem Sondermeldedienst. Die entsprechenden bundesweiten Angaben des Bundespolizeipräsidiums sind abrufbar unter dem Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6248865 Symbolfoto "Grenzkontrolle". Das Bild ist für redaktionelle Zwecke freigegeben; Quelle: Bundespolizei. Rückfragen bitte an: Matthias Knott Pressestelle Telefon: 089 12149-1019 E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de