Betrunkene Frau randaliert in Bützow – Zugbegleiterin bedroht und beleidigt

Am frühen Sonntagmorgen des 12. April 2026 sorgte eine stark alkoholisierte Frau am Bahnhof Bützow für einen Polizeieinsatz: Sie übertrat Gleisanlagen, beleidigte und bedrohte eine Zugbegleiterin und leistete im weiteren Verlauf gegen die eingesetzten Beamten Widerstand. Um 06:37 Uhr alarmierten Zeugen die Bundespolizei über zwei randalierende Personen im Regionalexpress RE 4 am Bahnhof Bützow. Als die Bundespolizisten eintrafen, war die Beschuldigte bereits geflüchtet. Die ebenfalls vor Ort befindlichen Einsatzkräfte der Landespolizei (PI Güstrow), befragten Zeugen und übergaben die gewonnenen Erkenntnisse unmittelbar an die Bundespolizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte zur Feststellung der 20-jährigen Deutschen in unmittelbarer Nähe. Da sie sich gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte, brachten die Beamten sie zu Boden und fesselten sie. Nach ersten Erkenntnissen überquerte die Beschuldigte am Bahnhof Bützow die Gleise. Als die Zugbegleiterin sie daraufhin ansprach, reagierte die Frau mit massiven Beleidigungen, bedrohte sie, trat in ihre Richtung und warf mit einem Schraubglas. Die Zugbegleiterin blieb körperlich unverletzt. Ein Atemalkoholtest ergab bei der Beschuldigten einen Wert von 1,54 Promille. Die Bundespolizeiinspektion Rostock leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung sowie des unbefugten Betretens von Gleisanlagen ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Rostock Kopernikusstr. 1d 18057 Rostock Sascha Alexas Telefon: 0381 / 2083 - 1003 E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .