Altstadt: Polizisten kontrollierten mutmaßliche Dealer
In gleich drei Fällen hatte es die Polizei Duisburg am Wochenende mit mutmaßlichen Drogendealern zu tun.
Bereits am Freitagnachmittag (10. April, 16 Uhr) hatten Polizisten auf der Kardinal-Gahlen-Straße einen 21-Jährigen bei einem mutmaßlichen Drogengeschäft beobachtet. Als sie ihn kontrollierten, wehrte sich der junge Mann heftig und schlug mit der Faust mehrfach gegen den Kopf eines Beamten. Die Polizei fand bei dem Verdächtigen Cannabis und eine Feinwaage sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung und stellte alles sicher. Die Polizisten brachten den 21-Jährigen für eine Blutprobenentnahme zur Polizeiwache und er muss jetzt sich unter anderem mit einer Anzeige wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln auseinandersetzen.
Am Samstagvormittag (11. April, 11: 20 Uhr) kontrollierten Beamte einen 37-Jährigen auf der Königstraße, der mutmaßlich kurz vorher mit Drogen gedealt hatte. Er hatte eine Feinwaage, Bargeld in szenetypischer Stückelung, ein Handy, verschiedene Konsumutensilien und diverse Betäubungsmittel - darunter offenbar Kokain - bei sich. Die Beamten stellten die Gegenstände und die Drogen sicher und entließen den Mann nach Abschluss aller Maßnahmen.
Nur einen Tag später (Sonntagvormittag, 11:10 Uhr) kontrollierte die Polizei den 37-Jährigen wieder - dieses Mal im Bereich der Landgerichtsstraße. Die Beamten stellten wieder Drogen sicher. Außerdem ergaben sich Hinweise auf weitere Betäubungsmittel, die in einer Wohnung an der Claubergstraße gelagert sein sollten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg erließ ein Richter des Amtsgerichtes Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung. Die Polizei konnte jedoch keine weiteren relevanten Funde mehr machen. Der 37-Jährige muss sich jetzt ebenfalls mit einer Strafanzeige wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln auseinandersetzen.
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