Mutmaßlicher Dealer im Bahnhof Kiel festgenommen

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Kiel und Polizeidirektion Kiel. Am 14.04.2026 konnte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Kiel im Kieler Hauptbahnhof einen mutmaßlichen "Dealer" festnehmen. Er führte eine nicht unerhebliche Menge Cannabis mit sich. Eine anschließende Wohnungsdurchsuchung brachte dann noch mehr zutage. Am 14.04.2026 gegen 17:15 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Kiel einen jungen Mann im Kieler Hauptbahnhof. Im Rahmen der Identitätsprüfung wurde auch sein mitgeführter Rucksack durchsucht. Die Beamten konnten darin Cannabiskraut und -harz feststellen, deren Menge augenscheinlich über den erlaubten Eigenbedarf hinausging. In der Wache der Bundespolizei stellte sich dann heraus, dass der 20-jährige Deutsche ca.50 Gramm Cannabiskraut, knapp 20 Gramm Cannabisharz sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung mit sich führte. Zudem hatte er eine Feinwaage, Abpacktüten und eine Nagelschere mit Haschischanhaftungen bei sich. Er wurde unmittelbar mit dem Tatvorwurf des unerlaubten Cannabis-Handels konfrontiert. Nach Sachvortrag bei der Staatsanwaltschaft Kiel wurde von dort über das Amtsgericht Kiel ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des nunmehr Beschuldigten erwirkt. Der 20-jährige wurde zuständigkeitshalber gegen 19:00 Uhr an den Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizeidirektion Kiel übergeben. Dieser durchsuchte im Anschluss die Wohnung des Beschuldigten. Hierbei wurden weitere ca. 90 Gramm Cannabiskraut, das bereits verkaufsfertigt in Tüten abgepackt war, sowie Bargeld und Smartphones sichergestellt. Der 20-jährige wurde im Anschluss an seinem Wohnort aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen und muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz, hier unerlaubter Handel mit Cannabis, verantworten. André Fischer - Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel Mathias Stöwer - Pressestelle Polizeidirektion Kiel Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressestelle André Fischer Telefon: 0431/ 980 71 - 119 E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .