Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeidirektion Lüneburg und der Bundespolizeidirektion Hannover: Sprengungen an Fahrausweisautomaten – Polizei bittet Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit

In den vergangenen Monaten ist es in mehreren Bahnhöfen im Landkreis Harburg vermehrt zu Sprengungen von Fahrausweisautomaten gekommen. Die Täter gehen dabei meist in den späten Nacht- und frühen Morgenstunden vor und verursachen neben erheblichen Sachschäden auch eine konkrete Gefährdung für unbeteiligte Personen. Derartiges rechtswidriges Verhalten erfüllt in der Regel den Straftatbestand des § 308 Strafgesetzbuch (StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion) in Tateinheit mit § 243 StGB (Besonders schwerer Fall des Diebstahls). Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zudem verstärkt die Bundespolizei ihre Überwachungsmaßnahmen. Gleichzeitig bitten die Einsatzbehörden in Lüneburg und Hannover um die Mithilfe der Bevölkerung. So können Sie helfen: - Achten Sie im Bereich von Bahnhöfen auf ungewöhnliche Aktivitäten, insbesondere zur Nachtzeit. - Melden Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge umgehend über den Notruf 110. - Prägen Sie sich Details ein, wie z. B. Kennzeichen von Fahrzeugen, Fahrzeugtyp, Farbe oder besondere Merkmale, Anzahl und Aussehen von Personen (Kleidung, Größe etc.), Fluchtrichtung. - Reagieren Sie bei ungewöhnlichen Knallgeräuschen in der Nähe von Bahnhöfen aufmerksam und verständigen Sie über den Notruf 110 sofort die Polizei. - Begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr und halten Sie ausreichend Abstand zum Ereignisort.Jede Beobachtung kann für die Ermittlungen entscheidend sein. Die Polizei weist darauf hin, dass die Täter bei diesen Taten unberechenbar handeln und erhebliche Explosionskräfte einsetzen. Halten Sie daher stets Abstand und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte. Ihre Hinweise tragen dazu bei, Straftaten aufzuklären und weitere Schäden zu verhindern. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lüneburg Isabel Rehmer Telefon: 04131 - 607 1041 E-Mail: pressestelle@pd-lg.polizei.niedersachsen.de Bundespolizeidirektion Hannover Telefon: 0511 - 67675 4444 E-Mail: presse.hannover@polizei.bund.de