Schwerer Raub in Rostock-Evershagen aufgeklärt – Tatverdächtige ermittelt

Nach einem schweren Raubdelikt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag der vergangenen Woche in Rostock-Evershagen (siehe Pressemitteilung vom 17. April 2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6257825) konnte die Kriminalpolizei Rostock den Sachverhalt aufklären und Tatverdächtige ermitteln. Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen sich mehrere Täter unter dem Einsatz von Waffen gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung verschafft haben, in der sich mehrere Geschädigte aufhielten. Unter Androhung von Gewalt entwendeten sie Gegenstände aus der Wohnung und flüchteten anschließend. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat übernahm das zuständige Sachgebiet des Kriminalkommissariats Rostock die Ermittlungen und führte diese mit hoher Intensität fort. Aufgrund des Einsatzes einer Schusswaffe wurden zusätzlich Spezialkräfte der Landespolizei eingebunden. Bereits am Freitagabend, 17. April 2026, konnten erste Durchsuchungsbeschlüsse bei mehreren Tatverdächtigen vollstreckt werden. Dabei wurden Teile des Raubgutes sowie mutmaßliche Tatmittel sichergestellt, darunter unter anderem eine Schreckschusswaffe und Vermummungsgegenstände. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft zunächst entlassen. Am gestrigen Donnerstagmorgen wurden schließlich zeitgleich vier weitere Wohnungen im Rostocker Stadtgebiet durchsucht. Dabei konnten weiteres Raubgut sowie weitere mutmaßliche Tatmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Im Zuge dieser Maßnahmen erhärtete sich der Tatverdacht gegen die vier bekannten Personen weiter. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier männliche Personen im Alter von 15 bis 19 Jahren, darunter drei deutsche sowie ein türkischer Staatsangehöriger. Im Verlauf der Maßnahmen wurden zudem weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts von Betäubungsmitteldelikten sowie im Bereich der Cyberkriminalität. Die Ermittlungen dauern an. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rostock Newsroom Anne Schwartz Telefon: 0381 4916 3040 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de