Bundespolizei am Hamburg Airport: Festnahme – vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis kostet 2.400 Euro, Freund zahlt, Flug verpasst

Am Freitag wollte ein 38-jähriger deutscher Staatsangehöriger von Hamburg nach Chisinau reisen. Er stellte sich gegen 07:00 Uhr zur grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle an und wurde durch Kräfte der Bundespolizei überprüft. Die Fahndungsabfrage ergab, dass der Mann seit Februar 2026 von der Staatsanwaltschaft Stade per Haftbefehl gesucht wurde. Tatvorwurf: vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis. Es war eine Geldstrafe von 46 Tagessätzen zu jeweils 60 Euro zu zahlen. Alternativ standen 20 Tage Ersatzfreiheitsstrafe im Haftbefehl. Es war bisher erst ein Teil der Geldstrafe gezahlt worden, sodass nun noch 2.400 Euro fällig waren. Der Mann konnte das Geld selbst nicht zahlen und rief in der Not einen Freund an. Dieser begab sich zum Hamburg Airport und zahlte dort bei der Bundespolizei die geforderten 2.400 Euro ein. Anschließend wurde der Festgenommene aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Seinen Flug hat er jedoch verpasst. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg Marcus Henschel Telefon: 040 500 27-104 Mobil: 0172 427 56 08 Fax: 040 500 27-272 E-Mail: marcus.henschel@polizei.bund.de X @bpol_nord