Bundespolizeidirektion München: Sexuelle Belästigung im Regionalzug / Bundespolizei sucht Zeugen

Die Bundespolizei ermittelt wegen einer sexuellen Belästigung, die nach ersten Erkenntnissen am Samstag (25. April) gegen 0:30 Uhr in einem Regionalzug zwischen München und Rosenheim verübt wurde. Zeugenaussagen zufolge soll eine junge Frau von einem bislang unbekannten jungen Mann auf Höhe Grafing bedrängt und anschließend sogar im Brustbereich begrapscht worden sein. Eine Zeugin meldete den Vorfall der Polizei über den telefonischen Notruf. Demnach hätten mehrere offenkundig alkoholisierte Personen den vermutlich noch jugendlichen Täter sogar lautstark während seines unsittlichen Übergriffs angefeuert. Alle hätten Tracht getragen. Detaillierte Personenbeschreibungen konnten allerdings nicht abgegeben werden. Es ist anzunehmen, dass sich die Gruppe auf der Rückreise vom Münchner Frühlingsfest befand. Bundespolizisten führten in den Bahnhöfen Rosenheim, Bad Endorf und Prien Fahndungsmaßnahmen durch, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Tatverdächtige und seine Begleiter den Zug dort verlassen haben. Die jeweilige Suche verlief jedoch ergebnislos. Hinweise zur Aufklärung des Übergriffs oder zum mutmaßlichen Täter nimmt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim telefonisch unter der Rufnummer 080 31 / 80 26 21 02 entgegen. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .