Notrufmissbrauch in Güstrow

Am Montagnachmittag ging in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock gegen 17:50 Uhr ein Notruf ein bei dem eine akute Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen in der Güstrower Werner-Seelenbinder-Straße laufen soll. Dabei sollen diese sich auf einem Fußballplatz gegenseitig mit Messern bedrohen. Während des Telefonates brach der Kontakt zum Hinweisgeber ab. Auch Rückrufversuche blieben ohne Erfolg. Zwei Funkwagen des Polizeihauptreviers Güstrow eilten zum Ereignisort. Dabei sind Einsätze im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen unter Anwendung von Messern immer eine sehr belastende Situation für die Beamten. Am angeblichen Ereignisort konnten mehrere Personen angetroffen werden, welche dann aber friedlich und entspannt untereinander Kontakt hatten. In der Umgebung wurden weitere Prüfungsmaßnahmen unternommen, jedoch konnte eine stattgefundene Auseinandersetzung nicht festgestellt werden. Überprüfungen zur Handynummer des Notrufenden konnten eine Person namentlich bekannt machen. Diese konnte an der Wohnanschrift nicht angetroffen werden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Notrufmissbrauchs gegen Unbekannt. Dabei drohen eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Bei dem Einsatz waren zwei Funkwagen mit insgesamt vier Polizisten für jeweils 30 Minuten gebunden. André Falke Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst Rückfragen bitte an: Einsatzleitstelle Polizeipräsidium Rostock Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: Polizeipräsidium Rostock Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst Telefon: 038208 888-2110 E-Mail: elst-pp.rostock@polmv.de Rückfragen zu Bürozeiten: Polizeipräsidium Rostock Newsroom Telefon: 038208 888-2040 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de