Größere Mengen an Drogen sichergestellt – mutmaßlicher Drogenschmuggler (33) in Untersuchungshaft

LANDKREIS ROSENHEIM. Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding kontrollierten am Sonntagnachmittag, 26. April 2026, in einem Personenzug einen 33-jährigen Reisenden. Bei der Durchsuchung der Person und seines Gepäcks fanden die Polizeibeamten verschiedene Betäubungsmittel, wie Kokain, Marihuana, Haschisch und LSD. Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen, die weitere Sachbearbeitung in dem Fall wurde von der Staatsanwaltschaft Traunstein und der Kriminalpolizei Rosenheim übernommen. Der mutmaßliche Drogenschmuggler kam in Untersuchungshaft. Am gestrigen Sonntagnachmittag (26.04.2026) führten Schleierfahnder der Bayerischen Grenzpolizei in einem Personenzug von München in Richtung Salzburg Kontrollen durch. Gegen 13.45 Uhr wurde dabei auch ein österreichischer Staatsangehöriger (33) kontrolliert, der dabei sichtlich nervös wurde und bei dem deutlicher Marihuanageruch festgestellt wurde. Bei der Durchsuchung des ihm zugeordneten Gepäcks fanden die Fahnder in einer Tasche und am Körper des Mannes insgesamt rund 100 Gramm Kokain, 100 Gramm Marihuana, 100 Gramm Haschisch, ca. 50 Ecstasy-Tabletten, 5 LSD-Trips und 10 LSD-ähnliche Tabletten. Dem 33-jährigen Österreicher wurde die vorläufige Festnahme erklärt, die weitere Sachbearbeitung übernahm zuständigkeitshalber zunächst der Kriminaldauerdienst (KDD) für die Kriminalpolizei. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt jetzt das Fachkommissariat 4 der Kripo Rosenheim in dem Fall. Am heutigen Montag, 27. April 2026, wurde der Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des Tatvorwurfs der unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag und erließ einen Haftbefehl. Die Kriminalbeamten lieferten den 33-jährigen Tatverdächtigen daher unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt ein, wo er nun in Untersuchungshaft sitzt.