BPOLI PW – GdpD POM: Eine KFZ-Kontrolle- sechs Strafanzeigen

Gestern Nachmittag kontrollierten Bundespolizisten am ehemaligen Grenzübergang Pomellen einen in Polen zugelassenen PKW. Kraftfahrer war ein 29- jähriger Pole. Im Fahrzeug befanden sich noch zwei männliche Ukrainer, 26 und 34 Jahre alt. Der 34- jährige Ukrainer händigte zur Kontrolle seinen ukrainischen biometrischen Reisepass sowie einen abgelaufenen polnischen Aufenthaltstitel aus. Er führte eine geladene CO2 Waffe in seinem Hosenbund. Die Person wurde daraufhin durch die Kontrollbeamten aus dem Auto gesprochen, zu Boden gebracht und gefesselt. Anzeige wegen Verstoßes gegen das WaffG wurde erstattet. Bei der Durchsuchung des PKW wurden 1,1 g Cannabis und 0,8 g einer ungeklärten Substanz aufgefunden, die dem Mann zugeordnet werden konnten. Die Sachen wurden sichergestellt. Der 26- Jährige konnte zur Kontrolle lediglich ein Foto seines ukrainischen Reisepasses vorlegen. Weitere aufenthaltslegitimierende Dokumente für eine rechtmäßige Einreise in die Bundesrepublik Deutschland konnten beide Ukrainer nicht vorlegen. Der polnische Fahrer des PKW wies sich mit seinem gültigen polnischen Reisepass aus. Er wurde wegen Beihilfe aufgrund des Verdachtes der unerlaubten Einreise der beiden Ukrainer angezeigt. Des Weiteren wurde während der Kontrolle festgestellt, dass der Pole unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein durchgeführter Urintest verlief positiv auf Methamphetamin und Amphetamin. Der Mann wurde zur Blutentnahme zur Asklepios-Klinik nach Pasewalk verbracht und dort an Kräfte der Landespolizei aus Pasewalk übergeben. Die Ukrainer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am späten Abend über den ehemaligen Grenzübergang Linken nach Polen zurückgewiesen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer Dienststelle Pomellen Igor Weber Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100 Mobil: 0172-511 0961 E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .