Südhessen: Aktionstag „sicher.mobil.leben“ 2026 – Hessische Polizei setzt auf Prävention und Kontrolle für mehr Verkehrssicherheit

Am 28. April 2026 beteiligte sich die Polizei Hessen erneut an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben". Das gemeinsame Ziel der Aktion, die in diesem Jahr unter dem Motto "Zweiräder im Blick" stand, war es, Unfälle zu verhindern, die Verkehrssicherheit zu steigern und das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmenden zu schärfen. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus den hessischen Polizeipräsidien konzentrierten sich im Rahmen der Aktion auf Radfahrer, Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen und Zweiradfahrer, da sie bei Unfällen häufig schwerer verletzt werden. Ein zentrales Thema in diesem Jahr war die Ablenkung am Steuer, vor allem durch Smartphones, Kopfhörer oder andere elektronische Geräte. Auch die Problematik des Abbiegeunfalls, bei dem Autofahrer häufig Radfahrer im "toten Winkel" übersehen, wurde verstärkt thematisiert. Einsatzkräfte führten am Aktionstag insgesamt 343 Kontrollstellen an 380 Standorten in ganz Hessen durch. An diesen Kontrollpunkten wurden insgesamt 3.547 Fahrzeuge sowie 1.287 Fahrräder, 485 E-Scooter und 594 Motorräder kontrolliert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Kontrolle von Geschwindigkeit, Ablenkung am Steuer und der Verkehrstüchtigkeit, insbesondere in den Bereichen von Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen. Insgesamt wurden 1.390 Verstöße festgestellt. So wurden unter anderem 16 Verstöße aufgrund der Nutzung elektronischer Geräte sowie 78 Verstöße gegen das Befahren des Gehweges oder der falschen Fahrtrichtung bei E-Scootern-Nutzern festgestellt. Darüber hinaus ahndeten die Polizeikräfte hessenweit 246 Verstöße wegen zu hoher Geschwindigkeit, was die Wichtigkeit eines angepassten Tempos unterstreicht. Im Bereich der Taunusanlage in Frankfurt stoppten Polizistinnen und Polizisten innerhalb von drei Stunden 29 Fahrradfahrer und 15 Nutzer von E-Scootern, von denen 37 wegen Rotlichtverstößen und fünf wegen der Nutzung elektronischer Geräte aufgefallen waren. Ein anderes Bild zeigte sich an der Landesstraße 3003 bei Oberursel. Hier stoppten Streifen des Regionalen Verkehrsdiensts der Polizeidirektion Hochtaunus und der Polizeiautobahnstation des Polizeipräsidium Frankfurt 72 Motorradfahrer. Erfreulicherweise war die überwiegende Mehrzahl regelkonform unterwegs. Neben den Kontrollmaßnahmen wurden an 10 Standorten Präventionsveranstaltungen durchgeführt, bei denen die Polizei in enger Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitspartnern die Bürger über die Gefahren im Straßenverkehr informierte. Unter anderem nahmen 20 Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren, die zur "Bölle Bande" des SV Darmstadt 98 gehören, in der Jugendverkehrsschule Darmstadt am Verkehrsunterricht teil und erhielten dort eine Einweisung in das richtige Verhalten im Straßenverkehr als Radfahrer. Die Polizei Hessen wird auch in Zukunft verstärkt auf Verkehrssicherheit und präventive Maßnahmen setzen, um Unfälle zu verhindern und den Straßenverkehr sicherer zu gestalten. Dabei wird weiterhin ein besonderer Fokus auf die Schwächeren im Straßenverkehr gelegt. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südhessen Pressestelle Klappacher Straße 145 64285 Darmstadt Sebastian Trapmann Telefon: 06151 / 969 - 13001 Mobil: 0173 / 659 6516 Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit): Telefon: 06151 / 969 - 13500 E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de