Zweiräder im Blick: Polizei zieht Bilanz zum landesweiten Aktionstag

6 weitere Medieninhalte Am Dienstag, 28. April 2026, beteiligte sich die Polizeidirektion Osnabrück an der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben". Unter dem diesjährigen Motto "Zweiräder im Blick" stand insbesondere das Verhalten von Radfahrenden, Pedelec-Nutzenden, E-Scooter-Fahrenden sowie anderen Verkehrsteilnehmenden im Fokus. Im gesamten Direktionsbereich - vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln - waren zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz. Sie führten ganztägig verstärkte Kontrollen durch und wurden dabei auch durch Präventionsteams unterstützt, die gezielt verkehrserzieherische Gespräche führten. Ergebnisse im Überblick: Insgesamt wurden 864 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 553 Fahrräder, 181 E-Scooter (Elektrokleinstfahrzeuge), fünf Motorräder sowie 125 weitere Fahrzeuge wie Pkw oder Lkw. Dabei stellten die Einsatzkräfte 449 Verstöße fest. Ein Schwerpunkt lag auf dem Verhalten von Radfahrenden: Hier wurden unter anderem 113 Verstöße wegen des Befahrens von Gehwegen oder der falschen Straßenseite festgestellt. Zudem registrierte die Polizei 20 Ablenkungsverstöße - etwa durch die Nutzung von Mobiltelefonen - sowie 11 Rotlichtverstöße. Auch bei E-Scootern zeigte sich ein ähnliches Bild: Neben 33 Verstößen wegen der falschen Nutzung von Verkehrsflächen (Gehwegen, falsche Straßenseiten etc.) wurden 13 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt. Darüber hinaus kam es zu Ablenkungsverstößen sowie Fahrten zu zweit auf einem E-Scooter. Im Bereich anderer Verkehrsteilnehmender wurden ebenfalls rund 100 Verstöße registriert - darunter unter anderem Rotlichtverstöße. Ergänzt wurden die Kontrollen durch gezielte Präventionsangebote, mit denen Bürgerinnen und Bürger angesprochen und für Risiken im Straßenverkehr sensibilisiert wurden. Dazu zählten unter anderem das Präventionsprojekt "Sicherheit erfahren", ein Fahrradkurs für Frauen mit Migrationshintergrund sowie eine Bürgersprechstunde. Laura-Christin Brinkmann, Pressesprecherin der Polizeidirektion Osnabrück, erklärt: "Die Ergebnisse zeigen, dass es weiterhin Regelverstöße gibt - gerade dort, wo viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmende aufeinandertreffen. Umso wichtiger ist es, dass alle aufmerksam unterwegs sind und Rücksicht nehmen." Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Osnabrück Laura-Christin Brinkmann Telefon: 0541/327-1027 E-Mail: pressestelle@pd-os.polizei.niedersachsen.de