Munster: Erste Präventionsveranstaltung zu E-Scootern an der Realschule Munster

28.04.2026 / Erste Präventionsveranstaltung zu E-Scootern an der Realschule Munster Munster: Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages "sicher.mobil.leben - Zweiräder im Blick" fand am Dienstag erstmals eine Präventionsveranstaltung zum Thema E-Scooter an der Realschule in Munster statt, an der rund 90 Schülerinnen und Schüler aus zwei achten und zwei neunten Klassen teilnahmen. Die Polizeiinspektion Heidekreis führte die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Heidekreis durch. Hintergrund ist die im Landkreis steigende Zahl von Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit E-Scootern. Insbesondere unerfahrene Nutzerinnen und Nutzer, Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie die falsche Nutzung von Verkehrsflächen - etwa das verbotswidrige Befahren von Gehwegen oder das Nutzen der falschen Straßenseite - tragen zu dieser Entwicklung bei und verdeutlichen ein wachsendes Risiko im Straßenverkehr. Hinzu kommt, dass für die Nutzung von E-Scootern keine Prüfbescheinigung erforderlich ist - anders als beispielsweise beim Mofa. "Diese neue Mobilitätsform beschäftigt viele Menschen. Gerade mit Blick auf Berichte über rücksichtsloses Verhalten nehmen wir die Sorgen sehr ernst und wollen mit gezielten Präventionsangeboten darauf reagieren", so Polizeioberkommissarin Mira Pöllmann, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Heidekreis und Initiatorin der Veranstaltung. Inhaltlich setzte sich die Veranstaltung aus Theorie- und Praxisteilen zusammen. Zunächst erhielten die Schülerinnen und Schüler im Klassenverbund eine theoretische Einführung zu den geltenden Regeln und Gefahren im Straßenverkehr. Im Anschluss wurden die Klassen geteilt: Während eine Gruppe ihr Wissen in einem Test unter Beweis stellte, absolvierte die andere Gruppe einen von der Verkehrswacht Heidekreis aufgebauten und begleiteten Parcours mit E-Scootern auf dem Schulhof. Nach etwa 40 bis 45 Minuten wechselten die Gruppen. "Gerade 14-Jährige stehen häufig vor ihren ersten Fahrversuchen mit dem E-Scooter, der bis zu 20 km/h schnell fahren kann, oder haben diese bereits gemacht. Umso wichtiger ist es, frühzeitig mit ihnen ins Gespräch zu kommen und ihnen den sicheren Umgang mit dieser Mobilitätsform zu vermitteln. Unser Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden und insbesondere schwere Verletzungen zu verhindern", erklärt Pöllmann. Die Präventionsveranstaltung war die erste ihrer Art und soll künftig auch an weiteren Schulen im Heidekreis durchgeführt werden. Interessierte Schulen können sich per E-Mail an praevention@pi-hk.polizei.niedersachsen.de wenden. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Heidekreis Tarek Gibbah Telefon: +49 5191 9380-104 E-Mail: pressestelle@pi-hk.polizei.niedersachsen.de