Drei Einsätze am „Tag der Arbeit“ – Wiederholter böswilliger Alarm aus der Walter-Freitag-Straße

Ein weiterer Medieninhalt Am vergangenen Wochenende wurde die Feuerwehr Herdecke zu mehreren Einsätzen alarmiert. Der erste Einsatz führte am Maifeiertag um 19:06 Uhr die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zum Parkplatz der Kindertagesstätte am Westender Weg. Gemeldet wurde ein Loch in der Fahrbahn. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Boden in Teilen nachgegeben hatte. Im Bereich des Regenwasserkanals war die Straße unterhöhlt, wodurch ein Loch entstanden war. Die Gefahrenstelle wurde durch die Polizei abgesichert. Der zuständige kommunale Betriebshof wurde zur weiteren Bearbeitung und Sicherung angefordert. Da seitens der Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren, konnte der Einsatz anschließend beendet werden. Um 19:40 Uhr wurde die Feuerwehr dann in den Kallenberger Weg alarmiert. Gemeldet wurde eine Rauchentwicklung aus einem Waldgebiet. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen qualmenden Baumstamm am Wegesrand vor. Zur Brandbekämpfung wurde ein C-Rohr eingesetzt, zusätzlich kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um Glutnester auszuschließen. Zeugen berichteten, dass sich zuvor Jugendliche in diesem Bereich aufgehalten hatten. Zwei Einsatzfahrzeuge waren hier im Einsatz. Brandstiftung ist nicht auszuschließen. Um 21:09 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Walter-Freitag-Straße alarmiert. Der Anrufer gab an, dass es in seiner Wohnung brennen solle. Zunächst habe er sich auf den Balkon begeben, anschließend die Wohnung verlassen. Im weiteren Verlauf meldete er, dass die Mikrowelle beziehungsweise die Küche brennen würde. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen zur angegebenen Einsatzadresse aus. Vor Ort konnte jedoch kein Brandereignis festgestellt werden. Es handelte sich erneut um einen böswilligen Alarm. Bereits in der Vergangenheit war die Feuerwehr zu dieser Adresse mutwillig alarmiert worden. Die Anwohner zeigten sich über das erneute Ausrücken der Einsatzkräfte überrascht. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei erschien an der Einsatzstelle und fertigte erneut eine Strafanzeige wegen des Missbrauchs von Notrufeinrichtungen. Zitat Feuerwehrsprecher: "Böswillige Notrufe binden Einsatzkräfte, die im Ernstfall an anderer Stelle dringend benötigt werden. Wer absichtlich einen Notruf missbraucht, spielt mit der Sicherheit anderer Menschen. Sollte der Täter überführt werden, so werden auch die Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden." Rückfragen bitte an: Feuerwehr Herdecke stv. Leiter der Feuerwehr, Pressestelle Christian Arndt Telefon: +49 (0)163 86 11 240 E-Mail: christian.arndt@feuerwehr-herdecke.de