Verkehrsunfall auf der A 46: 54-Jährige schwer verletzt
Lfd. Nr.: 0363
Von der Fahrbahn abgekommen ist gestern (05. Mai 2026) eine 54-Jährige aus Olsberg. Die Frau wurde schwer verletzt.
Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr die Olsbergerin gegen 14:05 Uhr, die A 46 in Richtung Hagen. Kurz vor der Anschlussstelle Bestwig, verlor sie die Kontrolle über ihren Mercedes und kam nach links von der Fahrbahn ab und stieß mit der Mittelschutzplanke zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls, schleuderte das Auto über beide Fahrstreifen nach rechts gegen die Seitenschutzplanke. Von dort stieß das Fahrzeug erneut über beide Fahrstreifen und kam schlussendlich an der Mittelschutzplanke zum Stehen.
Durch den starken Aufprall rissen unter anderem der Motorblock aus dem Pkw und verteilten sich sowohl in Fahrtrichtung Hagen, als auch auf der Fahrbahn in Richtung Brilon. Ein 47-Jähriger aus Hagen war zu diesem Zeitpunkt in Richtung Brilon mit seinem Lkw unterwegs. Er konnte den Zusammenstoß mit den Fahrzeugteilen nicht mehr verhindern. Auch eine 64-Jährige aus Arnsberg, welche mit ihrem Ford in Richtung Hagen unterwegs war, konnte den Fahrzeugteilen nicht mehr ausweichen.
Bei dem Unfall wurde die 54-jährige Frau schwer verletzt. Vor Ort konnte eine bestehende Lebensgefahr für die 54-Jährige nicht ausgeschlossen werden. Ein Rettungswagen brachte sie für die weitere Versorgung in ein umliegendes Krankenhaus. Dort konnte die Lebensgefahr ausgeschlossen werden. Alle anderen Beteiligten blieben unverletzt.
Zwischenzeitlich musste für die Verkehrsunfallaufnahme die Richtungsfahrbahn Hagen an der Anschlussstelle Olsberg gesperrt werden. Die Sperrung war gegen 19 Uhr aufgehoben. Gegen 17 Uhr musste zudem die Anschlussstelle Bestwig (FR Hagen) bis 18:36 Uhr gesperrt werden. Hintergrund war ein weiterer Verkehrsunfall. Bei diesem Unfall entstand Sachschaden, verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand.
Der Mercedes der Frau musste abgeschleppt werden. Der Lkw und der Ford blieben fahrbereit. Der Sachschaden bewegt sich ersten Schätzungen zufolge im fünfstelligen Bereich. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf nicht angepasste Geschwindigkeit bei starker Witterung (Regen). Die weiteren Ermittlungen dazu dauern an.
Ein Verkehrsunfallteam der Polizei nahm den Unfall vor Ort auf.
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