Kriminalpolizei klärt Raub auf Spielhalle – Verdächtige in Untersuchungshaft

Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei führten auf die Spur der Tatverdächtigen Staatsanwaltschaft Köln und Polizei Rhein-Erft-Kreis geben bekannt: Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat zwei Tatverdächtige (31, 28) festgenommen. Die beiden Männer sollen im Februar 2026 eine Spielhalle in Bergheim überfallen, einen Mitarbeiter mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe von Bargeld gezwungen haben. Die beiden Tatverdächtigen befinden sich nun in Untersuchungshaft. Nach aktuellem Ermittlungsstand sollen die maskierten Männer in der Tatnacht (18. Februar) gegen 2 Uhr die Spielhalle in Bergheim-Kenten betreten haben. Dort sollen sie einen Angestellten mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Zudem sollen sie zwei Spielautomaten aufgebrochen und Geld daraus entnommen haben. Anschließend seien die Tatverdächtigen samt Beute geflohen. Nach einer Zeugenaussage und dem Abgleich mit Aufzeichnungen einer Überwachungskamera konnten die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 13 zunächst den 31-jährigen Tatverdächtigen identifizieren. Aufgrund der vorliegenden Beweislage ordnete das Gericht sodann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln eine Durchsuchung der Wohnräume des Mannes an. Dabei konnten die Ermittlerinnen und Ermittler ein Handy sowie die mögliche Tatkleidung des Tatverdächtigen sicherstellen. Darüber hinaus konnte auch die potentielle Tatkleidung eines Komplizen sichergestellt werden. Die Einsatzkräfte nahmen den Beschuldigten daraufhin fest. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen, unter anderem durch die Auswertung des Mobiltelefons des 31-Jährigen, gelang es den Ermittlerinnen und Ermittlern im Anschluss, den mutmaßlichen Komplizen (28) des Beschuldigten zu identifizieren. Da sich der 28-jährige, mutmaßliche Komplize zu diesem Zeitpunkt in Italien aufhielt, wurde durch das zuständige Gericht ein europäischer Haftbefehl gegen ihn erlassen. Nach seiner Festnahme wurde er in Italien festgenommen und nach Deutschland überführt, wo er sich nunmehr ebenfalls in Untersuchungshaft befindet. (jus) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 02271 81-3305 Fax: 02271 81-3309 Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de