Betrugsmasche falsche Bankmitarbeiter
Unter einem dreisten Vorwand haben Täter am Mittwoch (6. Mai) eine Hürtherin und eine Frechenerin um Geld betrogen. Die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats 12 nehmen Hinweise unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Eine angebliche Bankmitarbeiterin meldete sich gegen 9 Uhr bei der Frechenerin und gab an, dass eine weitere Mitarbeiterin ihre Bankkarte aufgrund eines Problems abholen müsse. Kurze Zeit später sei eine Frau zu dem Haus an der Straße "Freiheitsring" gekommen und habe die Karte samt PIN abgeholt. Die Verdächtige sei etwa 165 Zentimeter groß, 35 Jahre alt, sehr korpulent und habe lange blonde Haare. Ihr Erscheinungsbild sei eher ungepflegt gewesen. Sie soll einen beigen Pullover, eine dunkle Lederjacke und eine blaue Jeans getragen haben. Die Geschädigte wurde misstrauisch, sprach mit einem Angehörigen und fuhr zu ihrer Bank und sperrte ihr Konto. Die Betrüger hatten jedoch bereits Geld abgebucht. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei.
Gegen 16 Uhr soll ein angeblicher Bankmitarbeiter bei einer Hürtherin angerufen haben. Er gab vor, dass es zu einer angeblichen Abbuchung gekommen sei. Zudem sei Falschgeld im Umlauf, welches von Bankmitarbeitenden überprüft werden würde. Gegen 16.10 Uhr habe eine große, korpulente etwa 30 bis 40 Jahre alte Frau mit blonden langen Haaren an der Haustür der Dame an der Rosellstraße geklingelt. Sie habe eine schwarze Lederjacke und eine graue Jeans getragen und eher einen ungepflegten Eindruck gemacht. Die Geschädigte übergab der Unbekannten Bargeld, die daraufhin mit dem Geld davonging. Als die Geschädigte ein schlechtes Gefühl bekam, rief sie die Polizei. Die Beamten nahmen den Sachverhalt auf und fertigten eine Strafanzeige.
In den letzten Tagen ist es im Rhein-Erft-Kreis vermehrt zu Betrugsdelikten mit falschen Bankmitarbeitenden gekommen. Ziel der Täter sind immer Geld, Bankkarten mit PIN oder Wertgegenstände. Die Betrüger schildern meist ein Problem, machen Betroffenen Angst und üben mit unterschiedlichen Geschichten emotionalen Druck aus.
Tipps der Polizei:
- Bankmitarbeiter fragen nie nach Ihren Zugangsdaten.
- Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen,
Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus.
- Legen Sie selbst auf.
- Rufen Sie gegebenenfalls selbstständig bei Ihrer Bank an oder
fahren Sie persönlich dort hin.
- Lassen Sie Ihre Rufnummer aus dem Telefonbuch löschen. Auch
Täter recherchieren in diesen Datenbanken und nutzen die
Kontaktdaten.Weitere Tipps sowie eine Anleitung zur Löschung Ihrer Daten aus dem Telefonbuch finden Sie auf folgender Seite: https://weisser-ring.de/Telefonbetrug
Im Notfall die 110 wählen. (sc)
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