BPOLI EF: Trunkenheitsfahrt nahe des Bahnhofes Weimar

Eine Wodkaflasche und ein E-Scooter sind keine passende Kombination, vor allem nicht im Straßenverkehr. Bundespolizisten bestreiften in der zurückliegenden Nacht unter anderem Bahnhöfe und Haltepunkte im Weimarer Land. Als sie mit ihrem Streifenwagen den Bahnhof in Weimar am Mittwochabend gegen 23:00 Uhr verlassen haben, ist den Beamten ein Mann aufgefallen, der seinen fahrbaren Untersatz ohne Beleuchtung in der Schopenhauer Straße nutzte. Als die dann noch sahen, dass der Mann eine Wodka-Flasche in der Hand hatte, hielten sie ihn an. Der 28-jährige Mann gab an, dass in der Flasche lediglich Wasser sei. Eine kleine Riechprobe hat bei den Bundespolizisten erhebliche Zweifel an der Behauptung hervorgerufen. Zusammen mit den Kollegen der örtlichen Polizeiinspektion Weimar wurde eine Bestimmung der Atemalkoholkonzentration durchgeführt. Der gemessene Wert von 2.24 Promille dürfte nicht durch das Trinken von Wasser zustande gekommen sein. Zudem ergaben sich Ungereimtheiten bei der Überprüfung des Versicherungsstatus des E-Rollers. Gegen den Libyer wurden Ermittlungsverfahren wegen einer Trunkenheitsfahrt im Verkehr sowie einem möglichen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Den Heimweg musste er zu Fuß bestreiten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Erfurt Telefon: 0361/ 659830 E-Mail: bpoli.erfurt(at)polizei.bund.de