BPOL NRW: Abschiebehaftbefehl vollstreckt: Kontrolle endet mit verletztem Beamten
Am Abend des 07.05.2026 kontrollierten Beamte der Bundespolizei in Aachen einen 27-jährigen eritreischen Staatsangehörigen im Aachener Hauptbahnhof.
Der Mann konnte sich gegenüber den Beamten nicht mit gültigen Ausweisdokumenten legitimieren. Zur Feststellung seiner Identität wurde er daraufhin zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Dort erfolgte eine Überprüfung seiner Fingerabdrücke.
Die Überprüfung ergab nicht nur die Identität des Mannes, sondern auch eine Fahndungsausschreibung zur Festnahme aufgrund eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots von insgesamt 5 Jahren und eine Aufenthaltsermittlung.
Damit bestand der Verdacht des unerlaubten Aufenthaltes sowie des Verstoßes gegen das bestehende Aufenthaltsverbot.
Im Weiteren sollte der Mann durchsucht werden. Hierbei verhielt er sich zunehmend unkooperativ, befolgte die Anweisungen der Beamten nicht und leistete Widerstand. Die Beamten mussten den Mann schließlich unter der Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden bringen und fixieren. Dabei wurde ein Bundespolizist verletzt. Dieser war nicht mehr dienstfähig und begab sich in ärztliche Behandlung.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 27-Jährige dem Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen zugeführt.
Am heutigen Tag wird er zuständigkeitshalber an das Ausländeramt Aachen zur weiteren Bearbeitung übergeben.
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