Drei Brände im Nordwesten des Landkreises Rostock beschäftigen Polizei und Feuerwehr
Am gestrigen Tag kam es gleich zu drei Bränden im Zuständigkeitsbereich des Polizeihauptreviers Bad Doberan, bei denen ein Mann leicht verletzt wurde.
Demnach kam es gegen 12:30 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Dorfstraße in Papendorf. Eine Anwohnerin bemerkte den Brandausbruch im Bereich eines Kellerabteils und informierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren aus Papendorf, Kritzmow und Pölchow konnten den Brand schließlich löschen. Dennoch brannte der Kellerraum samt Inventar vollständig aus. Des Weiteren wurde das Elektro-Hauptkabel des Hauses beschädigt. Der Gesamtschaden wird in diesem Fall auf etwa 50.000EUR geschätzt. Ob möglicherweise der Akku eines Spielzeugautos ursächlich für den Brand gewesen sein könnte, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Am heutigen Tag wird diesbezügllich ein Brandermittler der Krimialpolizeiinspektion Rostock vor Ort zum Einsatz kommen.
Am Nachmittag gegen 16 Uhr kam es erneut zu einem Brandausbruch, dieses mal brannte ein alter Bauwagen in der Tannenstraße in Admannshagen Ausbau. Trotz der Brandbekämpfungsmaßnahmen der umliegenden Feuerwehren Admannshagen, Börgerende, Nienhagen und Bad Doberan wurde der Bauwagen vollständig zerstört. Um Spuren am Brandort zu sichern, kam der Kriminaldauerdienst der Polizei noch am Abend zum Einsatz. Gegenwärtig erhärtet sich der Verdacht, dass Kinder kurz zuvor in unmittelbarer Nähe zum Bauwagen gezündelt haben könnten.
Ein verbranntes Essen sorgte schließlich am Abend gegen 22:30 Uhr für einen dritten Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Demnach wurde die Feuerwehr aufgrund eines ausgelösten Rauchmelders in einem Neubukower Mehrfamilienhaus im Panzower Weg alarmiert. Da auf Klingeln und Klopfen niemand öffnete, musste die Wohnungstür der betreffenden Wohnung aufgebrochen werden. Dort stellten die Einsatzkräfte fest, dass in der Küche Essen auf einem angestellten Herd brannte, welches sofort in der Küchenspüle gelöscht wurde. Der Wohnungsinhaber, ein 56-jähriger Deutscher wurde derweil schlafend in seinem Bett angetroffen. Er hatte von all dem nichts bemerkt und war offensichtlich stark alkoholisiert (3,24 Promille). Der Mann wurde vorsorglich aufgrund des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.
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