(KA) Karlsruhe – Polizeipräsidium Karlsruhe beteiligt sich an länderübergreifendem Fahndungs- und Sicherheitstag

Mit einer Vielzahl an eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten nahm das Polizeipräsidium Karlsruhe an dem länderübergreifenden Sicherheitstag 2026 teil. Ziel hierbei war die Bekämpfung von Straftaten und die Aufrechterhaltung der Sicherheit im öffentlichen Raum. Unterstützt wurde die Karlsruher Polizei dabei von dem Polizeipräsidium Einsatz, dem Landeskriminalamt, der Bundespolizei, dem Hauptzollamt und von dem Karlsruher Verkehrsverbund sowie von kommunalen Ordnungsdiensten. Die Schwerpunktsetzung des Einsatzes orientierte sich dieses Jahr an der Bekämpfung der Messerkriminalität. Hierzu wurden Präventions-, Aufklärungs-, Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen an Bahnhöfen, im öffentlichen Personennahverkehr, in der Innenstadt, in Gaststätten, Spielhallen und Shishabars durchgeführt. Darüber hinaus nahmen die Beamten Verstöße gegen das Landesglücksspielgesetz sowie der Spielverordnung in den Blick und führten ganzheitliche stationäre sowie mobile Verkehrskontrollen durch. In diesem Zusammenhang waren am Mittwoch von 06:00 Uhr morgens bis in die späten Abendstunden nahezu 300 Einsatzkräfte eingebunden, die insgesamt 741 Personen, 210 Fahrzeuge und 17 Objekte kontrollierten. Die Bilanz für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe: Bei den Kontrollen wurden 16 gesuchte Personen festgestellt, die zur Festnahme oder Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben waren. Im Deliktsbereich der Betäubungsmittelkriminalität stellten die Polizistinnen und Polizisten acht Straftaten fest. Hinsichtlich der Messerkriminalität ergingen 8 Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie eine Strafanzeige. Dabei wurden 6 Messer beschlagnahmt. Weiterhin vollstreckten die Einsatzkräfte vier bereits erlassene Haftbefehle und nahmen insgesamt 28 Personen vorläufig fest. Im Rahmen der Verkehrskontrollen wurden insgesamt 126 Ordnungswidrigkeiten verzeichnet. Davon untersagten die Beamten drei Sattelzugführern die Weiterfahrt und erhoben in insgesamt sechs Fällen Sicherheitsleistungen in Höhe von etwa 4800 Euro. Anna Breite-Diehl, Pressestelle Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Karlsruhe Telefon: 0721 666-1111 E-Mail: pressestelle.ka@polizei.bwl.de