Polizeieinsatz anlässlich des Drittligaspiels F.C. Hansa Rostock – VfB Stuttgart II

Am Sonnabend, den 09. Mai 2026, fand im Rostocker Ostseestadion das Drittligaspiel zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart II statt. Die Begegnung war im Vorfeld als Grundsicherungsspiel eingestuft worden. Vor Spielbeginn versammelten sich rund 3.000 Anhänger des Heimvereins am Rostocker Hauptbahnhof zu einem Fanmarsch in Richtung Ostseestadion. Während dieses nicht genehmigten Fanmarsches zündeten zudem mehrere - teilweise vermummte - Personen Pyrotechnik. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Darüber hinaus nahmen die Beamten sechs Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung durch Graffiti auf. Betroffen waren unter anderem eine Straßenbahn am Gertrudenplatz sowie Brückenbauwerke und Stromkästen entlang der Marschstrecke. Zudem wurden Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen. Im Stadionbereich kam es zu einem Verstoß gegen ein bestehendes Hausverbot sowie zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein Stadion-Ordner leicht verletzt wurde. Gegen einen 43-jährigen deutschen Heimanhänger, der als tatverdächtig identifiziert wurde, wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Insgesamt nahm die Polizei 13 Anzeigen im Zusammenhang mit dem heutigen Fußballeinsatz auf, davon elf mit Bezug zum Fanmarsch. Zeitgleich zum Fußballspiel fanden drei Infostände politischer Parteien statt, die ebenfalls durch die Polizei geschützt wurden. In diesem Zusammenhang nahm die Polizei drei Anzeigen, unter anderem wegen der Durchführung einer nicht angemeldeten Versammlung, auf. Die vorliegende Pressemitteilung basiert auf den um 18:00 Uhr vorliegenden Erkenntnissen. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rostock Newsroom Telefon: 0381 4916-3040 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de