Heißluftballon gerät in Stromleitung
VILGERTSHOFEN, LKR. LANDSBERG AM LECH, 10.05.2026. Am Samstagabend (09.05.2026) fuhr ein 75-Jähriger Mann aus dem Landkreis Starnberg mit zwei weiteren Personen in seinem Heißluftballon und wollte auf einer Wiese bei Pflugdorf, Vilgertshofen landen. Beim Landeversuch wurde der Ballon jedoch durch den Bodenwind erfasst und in Richtung einer Mittelspannungsleitung getrieben. Trotz des Versuchs durchzustarten, wurde das Luftfahrzeug mit den Hüllenseilen, bzw. Brennerkorb genau in die Stromleitung getrieben. Der Ballon blieb mit den Seilen unmittelbar neben einem hölzernen Strommast in der Leitung hängen, was den Korb in ca. 5 Metern Höhe festsetzte. Eine der Leitungen brannte durch den Lichtbogen, welcher vom Brennerkorb verursacht wurde, durch und fiel zu Boden. Die beiden verbliebenen Leitungen hielten den Ballon in der Luft.
Alle drei Personen blieben bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt und wurden nach Abschaltung und Erdung der Leitung von der Feuerwehr mittels Drehleiter aus dem Korb auf den Boden gebracht.
Der Ballon wurde im Anschluss mittels zweier Kräne von der Leitung geborgen. Eine der drei Stromleitungen wurde bei dem Unfall abgerissen, bzw. ist durchgeschmort, die beiden anderen Leitungen wurde erheblich beschädigt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Höhe des Gesamtschaden steht bislang noch nicht fest, wird sich vermutlich aber im oberen fünfstelligen Bereich bewegen.