Feuer in stillgelegtem ehemaligen Zechbetrieb – bei Löscharbeiten Cannabisplantage entdeckt -#polsiwi
Am frühen Sonntagmorgen (10. Mai) sind Rauchwolken aus dem Waldbereich oberhalb des Eiserfelder Freibades in den Himmel gestiegen. Es handelte sich allerdings nicht um einen Waldbrand, sondern das Feuer ist in einem stillgelegten Betrieb der im Bereich der Zeche "Kaiserschacht" entstanden. In den Räumlichkeiten sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf eine offenbar größere Anzahl von Cannabispflanzen getroffen.
Gegen kurz nach 07:00 Uhr wurde der Brand bemerkt. Feuerwehr und Polizei rückten gemeinsam aus.
Vor Ort musste sich die Feuerwehr gewaltsam Zugang zum abgeschlossenen Bereich eines stillgelegten Betriebsgebäudes verschaffen. Ein dortiger Raum befand sich nach ersten Angaben in Vollbrand. Im Rahmen der Löscharbeiten stießen die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf vermeintliche Cannabispflanzen.
Eine weitere Nachschau im Rahmen der Löscharbeiten ergab, dass in einem weiteren Gebäudebereich weitere Pflanzen und jede Menge technisches Equipment vorgefunden wurde, die auf einen möglicherweise professionellen Betrieb einer Cannabisplantage hindeuten.
Die Kriminalpolizei ist ebenfalls vor Ort eingetroffen und hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Derzeit sind nach wie vor die Löscharbeiten im Gange. Aufgrund der Hitzeentwicklung durch das Feuer ist zudem der Zustand der Gebäudestatik nicht gesichert. Daher kann eine Begutachtung der Plantage durch die Polizei zurzeit noch nicht erfolgen, so dass zu Größe und Umfang der Anlage nichts gesagt werden kann. Zur Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls noch keine Angaben gemacht werden. Auch dies ist Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.
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