Nach Raub zum Nachteil eines 79-jährigen Mannes – Polizei und ein couragierter Bürger stellen umgehend Jugendliche und Kinder als Täter
Am 12.05.2026, gegen 15:30 Uhr, kam es in Waren (Müritz), in der Langen Straße, zu einer Raubstraftat zum Nachteil eines 79jährigen deutschen Mannes.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand, wurde der Mann - resultierend aus einem verbalen Disput - vor seinem Hausaufgang aus einer fünfköpfigen Personengruppe heraus geschlagen. In Folge der Schläge fiel der Mann eine Treppe herunter. Während der Geschädigte auf dem Boden lag, entwendeten eine oder mehrere Personen aus der Gruppe die Geldbörse des Mannes, anschließend flüchtete die Gruppe. Der geschädigte Mann verständigte mit einem Handy eigenständig die Polizei über den Notruf.
In der unmittelbaren Folge gelang es Beamten der Polizei Waren zwei männliche, deutsche Personen der Gruppe, 15 und 14 Jahre alt, in der Nähe des Bahnhofs anzutreffen. Ein aufmerksamer Zeuge war den anderen drei deutschen Personen, 12, 13 und 14 Jahre alt, davon zweimal weiblich, hinterhergelaufen und hatte diese zur Umkehr bewegen können. Die fünf tatverdächtigen Personen wurden zur Sachverhaltsaufklärung zum Polizeihauptrevier Waren gebracht.
Die anschließende Ermittlungsarbeit führte die Beamten zum Ablageort und folgender Sicherstellung der entwendeten und dann weggeworfenen Geldbörse. Das Bargeld aus der Geldbörse stellten die Beamten bei zweien der Jugendlichen sicher.
Der geschädigte Mann erlitt durch die Tat leichte Verletzungen im Gesichtsbereich. Er konnte nach ambulanter Behandlung das Klinikum Waren wieder verlassen. Die tatbeteiligten Jugendlichen und Kinder übergaben die Beamten den jeweiligen Erziehungsberechtigten bzw. den verständigten Mitarbeitern des Jugendamtes.
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