BPOLI MD: Einreiseverbot missachtet: unerlaubter Aufenthalt beendet

Beamte der Bundespolizei haben am Montag, den 11. Mai 2026 in den späten Abendstunden im Bereich des Hauptbahnhofes Magdeburg einen 38-Jährigen festgestellt und kontrolliert. Den Bundespolizisten gegenüber wies er sich mit einer bulgarischen Identitätskarte aus. Bei der Überprüfung des Ausweisdokuments fielen den Einsatzkräften Unstimmigkeiten im Druckbild sowie bei mehreren Sicherheitsmerkmalen auf. Eine anschließende technische Untersuchung bestätigte den Verdacht einer Totalfälschung. Das Dokument wurde entsprechend sichergestellt. Zum Zwecke der zweifelsfreien Personalienfeststellung erfolgte die Mitnahme des Mannes in die Räumlichkeiten der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Mittels Fingerabdruckscan konnte seine tatsächliche Identität festgestellt werden. Demnach handelt es sich um einen usbekischen Staatsangehörigen, der bereits im Oktober 2020 unerlaubt in das Bundesgebiet eingereist war. Im Zusammenhang mit seiner damaligen Ausweisung bestand ein mehrjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland. Schließlich hatte der Usbeke das Bundesgebiet nicht verlassen, sondern hielt sich weiterhin nun unter Verschaffung einer falschen Identität samt gefälschten Ausweisdokumenten weiterhin im Inland auf. Seit Dezember 2020 war er unter der Personalie in Deutschland gemeldet. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg leitete unter anderem Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung, Verdachts der unerlaubten Einreise beziehungsweise des unerlaubten Aufenthalts sowie wegen mittelbarer Falschbeurkundung ein. Nach Rücksprache mit der zuständigen Ausländerbehörde in Gladbeck wurde beim Amtsgericht Zerbst die Anordnung von Abschiebehaft beantragt. Am Dienstag, den 12. Mai 2026 erfolgte die Vorführung des Usbeken beim Haftrichter. Dieser bestätigte die Sicherungshaft zur Durchsetzung der Abschiebung. Im Anschluss brachten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann in eine Abschiebehafteinrichtung nach Nordrhein-Westfalen. Von dort aus werden die weiteren aufenthaltsbeendenden Maßnahmen koordiniert. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de X: @bpol_pir