BPOL NRW: Steine auf Schienen gelegt – Bundespolizei such Zeugen und warnt
Am Donnerstagabend (14. Mai) um 19:20 Uhr haben mehrere Unbekannte auf der Bahnstrecke Paderborn - Altenbeken auf Höhe des Hochwasserrückhaltebeckens Benhausen mehrere Schottersteine auf die Schienenköpfe gelegt. Ein Triebfahrzeugführer einer S-Bahn erkannte die offensichtlich jugendlichen Täter im Gleisbereich und leitete eine Schnellbremsung ein, konnte jedoch ein Überfahren der aufgelegten Steine nicht verhindern. Die sieben bis acht Jugendlichen flüchteten anschließend mit E-Scootern in Richtung Paderborn-Kaukenberg.
Im Zug befanden sich 30 Reisende. Erste Ermittlungen der Bundespolizei zufolge, verletzte sich bei der Schnellbremsung augenscheinlich niemand von Ihnen.
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und bittet Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Angaben zu der Jugendgruppe machen können, sich mit der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0251/97437-0 in Verbindung zu setzen.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich vor dem unbefugten Betreten von Bahnanlagen. Züge nähern sich oft unbemerkt und mit hohen Geschwindigkeiten. Sie haben einen sehr langen Bremsweg und können nicht ausweichen. Der Sog von vorbeifahrenden Zügen kann so stark sein, dass Menschen oder Gegenstände ohne ausreichenden Abstand an den Zug angezogen werden. Aufgelegte Steine können beim Überfahren durch einen Zug als "Wurfgeschosse" Unbeteiligte schwer verletzen. Betreten Sie niemals Bahnanlagen oder Gleise, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist.
Sensibilisieren Sie Ihre Kinder für die Gefahren.
Weitere Informationen finden Eltern, Kinder und Jugendliche auf der Homepage der Bundespolizei unter dem Link:
https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/04Sicher-auf-Bahnanlagen/Sicher-auf-Bahnanlagen_node.html
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