Nr.: 0327–Wasserschützer retten jungen Rehbock vor dem Ertrinken–

-Ort: Bremerhaven Zeit: 14.5.26Über den Polizeinotruf meldete am späten Donnerstagabend ein Passant ein Reh im Hafenbecken im Bereich der Schleusenstraße in Bremerhaven. Die alarmierte Bremer Wasserschutzpolizei war innerhalb von zehn Minuten mit einem Boot vor Ort und konnte das Tier retten. Bei dem Reh handelte es sich um einen etwa ein Jahr alten Rehbock, der allein nicht mehr aus dem Wasser gekommen wäre. Obwohl Rehe grundsätzlich gute Schwimmer sind, wäre das Tier aufgrund fehlender natürlicher Uferbegrenzungen im Hafenbecken wohl erschöpft ertrunken. Die Beamten der Wasserschutzpolizei konnten das Tier unverletzt an Bord ihres Bootes nehmen. Am Anleger wurde der Rehbock behutsam in einen Dienstwagen der Polizei Bremen gelegt und in das niedersächsische Umland transportiert. Dort wurde das geschwächte Tier auf einem Feld wieder freigelassen. Die Ursache für das Auftauchen des Rehbocks im stadtnahem Hafenbecken konnte bislang nicht geklärt werden. Die Polizei geht davon aus, dass das Tier durch eine Gefahrensituation aufgeschreckt wurde und die Orientierung verlor. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Hundebesitzer darum, auf ihre Tiere zu achten, um solche Zwischenfälle zu vermeiden. Rückfragen bitte an: Pressestelle Polizei Bremen Franka Haedke Telefon: 0421/362-12114 Fax: 0421/362-3749